Arabische Märchenerzähler

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Arabische Märchenerzähler
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 24, S. 765, 771–772
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1890
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
unkorrigiert
Dieser Text wurde noch nicht Korrektur gelesen. Allgemeine Hinweise dazu findest du bei den Erklärungen über Bearbeitungsstände.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[765]
Die Gartenlaube (1890) b 765.jpg

Arabischer Märchenerzähler.
Nach einem Gemälde von F. Perlberg.

[771] Arabischer Märchenerzähler. (Zu dem Bilde S. 765.) Zwei kleine Tagereisen unterhalb der weltberühmten Nilinsel Phini liegt auf hohem Ostufer 'des Heiligen Stromes eine einsame Tempelruine von machtvoll breiten Formen, der letzte Ueberrest einer altägyptischen Stadt, dem Reisenden bekannt als der Tempel voll Kom Ombo. Der unablässig an den fünfzehn gewaltigen reichverzierten Sättlelt ragt noch elllpor, Zeuguiß ablegend von der Macht und dem Kunstsinn der Vtolemäersürsten, seiner Erbauer.

Am Fuße dieser tausend Jahre alten Ruine hat. sich eine malerische Gruppe gelagert. Eine Karawane ist's, die voll Assuan gen Norden zieht: sie hat in ihrer Mitte einen jener lagenkundigen Männer, denen der Orientale so gerne lauscht, wenn sie in blumenreicher Sprache und mit den lebhaftesten Gebärden ihre wundersamen Märchen erzählen, in denen der ganze phantastische Netz des Morgenlandes mit seiner Gluth der Farben und [772] der Sinne sich spiegelt. Etwas abseits drüben liegen die Zelte der Reisenden : aber sie selbst haben sich herüber gemacht ttach dem alten Tempelbau, die braunen, ernsten Männer, als sagte ihnen eine innere Summe, daß hier der ri.chti^te ^^ttttz sei, sich in die Welt der Sage zu versenken.