Australischer Schlangenhandel

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Titel: Australischer Schlangenhandel
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aus: Die Gartenlaube, Heft 24, S. 824
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1871
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[824] Australischer Schlangenhandel. Der Curator und Secretär des Australischen Museums zu Sidney, Herr Gerard Krafft, hat in einer ausführlichen Zuschrift, für die wir ihm auf diesem Wege besten Dank sagen (die Photographien wurden an Dr. Brehm abgeschickt), eine Bitte an uns gerichtet, von deren Gewährung er bei der weiten Verbreitung der Gartenlaube sich besondern Erfolg zu versprechen scheint. Er bittet nämlich, an die Liebhaber von lebenden Schlangen das dringende Ersuchen richten zu dürfen, ihn nicht weiter mit ihren Aufträgen belästigen zu wollen. „Seit geraumer Zeit,“ schreibt uns Herr Krafft, „habe ich viele freundliche Briefe erhalten, in welchen man um allerhand kriechendes Gewürm bittet; man hat sich selbst die Zeit genommen, genaue Verhaltungsmaßregeln in Betreff der Versendung u. dergl. beizulegen; man hat versprochen, alle wirklichen Unkosten zu bestreiten, und man hat gewöhnlich mit den Worten geschlossen, daß man der nächsten Sammlung mit Ungeduld entgegensieht. Da jeder Brief etwa zwölf Silbergroschen kostet und da ich die Herren Schlangenliebhaber in den meisten Fällen nicht einmal dem Namen nach kenne, so hoffe ich, daß sie es nicht ungütig aufnehmen, wenn sie von mir auf ihre Briefe keine Antwort erhalten haben. – Wer australische Pflanzen haben und bezahlen will, der kann solche von Herrn C. L. Salmin in Hamburg erhalten. Dieser Herr handelt mit dem genannten Artikel, hat hier ist Australien große Verbindungen und ist in jeder Hinsicht zuverlässig. An ihn wird sich Jedermann mit dem gewünschten Erfolge wenden; mich aber bitte ich dringend für die Zukunft mit ähnlichen Aufträgen zu verschonen.“