BLKÖ:Benyák, Bernhard

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Benvenuti, Tommaso
Nächster>>>
Benyowski
Band: 1 (1856), ab Seite: 284. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 100034896, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Benyák, Bernhard|1|284|}}

Benyák, Bernhard (Schriftsteller, geb. zu Komorn 18. Dec. 1745, gest. ?). Er trat im J. 1764 in das Stift der Piaristen, und nachdem er einige Jahre in der Poesie und Rhetorik glänzende Vorträge gehalten, erhielt er zu Pesth den philosophischen Lehrstuhl; später wurde er mit der Leitung des Stuhlweissenburger Gymnasiums betraut. Es sind von ihm poetische Arbeiten in ungarischer und lateinischer Sprache vorhanden. Von seinen Schriften sind zu nennen: „Sermocinationes criticae super ortu et progressu philosophiae“ (1779); – „Okos elmének mulatozásai, mellyeket Brueys apát urnak franczia nyelven irott bölcs munkájából hazai nyelven kiadott,“ d. i. Unterhaltungen der Vernunft, nach dem französischen Werke des Abbé Bruey’s in ungarischer Sprache herausgegeben (Pesth 1793); – „Ratiocinium philosophicum super libertate ingenii in philosophando“ (1784); – „Responsum ad Librum singularem Petri ab Osterwald de religionis ordinibus“ (Vindob. 1782). – Auch besorgte er die ungarischen Uebersetzungen der Werke: „Josephs des Zweiten Erinnerung an seine Staatsbeamten am Schlusse des J. 1783,“ und „Eine Probe der weisen Regierung Josephs des Zweiten“ (1784).

Magyar irók. Életrajz-gyüjtemény. Gyüjték Ferenczy Jakab és Danielik József, d. i. Ungr. Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschr. Von Jakob Ferenczy und Jos. Danielik (Pesth 1846, Gust. Emich) S. 45.