BLKÖ:Bertha, Alexander

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 1 (1856), ab Seite: 337. (Quelle)
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Bertha, Alexander (Rechtsgelehrter und corresp. Mitglied der ungar. Akademie, geb. zu Ete im Komorner Comitat 7. April 1796). Seine Studien begann er zu Pápa und endete sie mit der Rechtswissenschaft zu Preßburg. Er wohnte dem Landtage von 1825/7 bei, und beschrieb denselben in dem Werke: „1825/7-ki diaetai jegyzetek“ d. i. Notizen über den Landtag von 1825/7; seine „Posonyi promenád“, d. i. Ein Spaziergang in Preßburg, unter welchem Titel er Landtagsbriefe schrieb, sind in Handschrift vorhanden. Auch schrieb er ein Gedicht zur Begrüßung der Sections-Sitzung, durch welche die ungarische gelehrte Gesellschaft den 3. Nov. 1825 begründet worden. Das Gedicht konnte bei den damaligen Verhältnissen nicht gedruckt werden. Seine Darstellung des Krönungs-Landtages von 1830 erschien erst im J. 1843 unter dem Titel: „1830-ki országgyülésí tárca“, d. i. Portefeuille des Landtags von 1830. Auf dem Landtage von 1832/6 wurde er mit der Redaction des Section-Journals betraut, stand aber, da es nicht zum Drucke kam, davon ab. Zu dieser Zeit übersetzte er auch mit dem Temescher Abgeordneten Anton Dessewffy die Urbarial-Gesetzartikel aus der lateinischen Sprache in die ungarische. Seine kleinern Arbeiten sind in verschiedenen Zeitschriften erschienen. Seit 1839 hat er bei der Uebersetzung des Tripartitums von Verbőczy mitgearbeitet, und nahm stets thätigen Antheil an der Vereinbarung Ungarns.

Ujabb kori ismeretek tára, d. i. ungar. Conv.-Lexikon der neueren Zeit (Pesth 1850, Heckenast) I. Bd. S. 542. (Art. von F. S.)