BLKÖ:Darabos, Sigismund

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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D’Arco
Band: 3 (1858), ab Seite: 164. (Quelle)
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Darabos, Sigismund (Feldprediger, geb. zu Ketzel im Zsolter Comitat 1750, gest. 1804). Besuchte die Schulen in Pesth und trat 1772 in den Orden der Piaristen. Im türkischen u. französischen Kriege war er Feldcaplan bei einem Cavallerie-Regiment, erfreute sich als solcher einer großen Beliebtheit und wurde nach Wiederherstellung des Friedens (1802) zum Feldsuperior ernannt. Die Mußestunden seines Berufes verwendete er zur Bearbeitung jener Reden, die er den tapferen Söhnen der Regimenter gehalten und womit er ihren Muth entflammt hatte. Sie erschienen unter dem Titel: „Darabos Zsigmondnak az Ahetatos Iskolák szerzetesének Felséges Tsászárról nevezett első Nemes [165] Vitéz Huszár sereg Hadi Papjának Istenes Hadi beszédi és Tanitási, melyeket a közelebb mult Török és Franczia háboruk alkalmával mondott, vagy mondani szándékotzott“, d. i. Sigismund Darabos’, des Feldcaplans des edlen, tapferen Kaiser-Hußaren-Regimentes, Kriegsreden und Lehren, die derselbe in den jüngstverflossenen türkischen und französischen Kriegen theils gehalten, theils zu halten beabsichtigt hat (Ofen 1802). Es sind dies Producte glühenden Patriotismus, welche ihre Wirkung auf die Gemüther seiner tapfern Landsleute nicht verfehlten. Sein weiteres Wirken hemmte ein frühzeitiger Tod, der ihn im Alter von 54 Jahren hingerafft hatte.

Magyar irók. Életrajz-gyüjtemény. Gyüjték Ferenczy Jakab és Danielik József, d. i. Ungr. Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Von Jakob Ferenczy und Joseph Danielik (Pesth 1846, Gust. Emich) S. 96.