BLKÖ:Hussár, Karl

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 9 (1863), ab Seite: 449. (Quelle)
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5. Karl H. (geb. zu Kethely im Eisenburger Comitate 26. April 1824), Sohn eines Schullehrers, der die Schulen zu Szombathély und Tata besuchte und 1841 zu Stuhlweissenburg in’s bischöfliche Seminar eintrat. 1847 erhielt er die h. Weihen und trat in die Seelsorge, die er bis 1854 zu Kalóz, Gyúr, Pázmánd, Val und Weissenburg ausübte. Im letztgenannten Jahre wurde er Katechet zu Stuhlweissenburg und 1855 Notär des päpstlichen Stuhles. H. ist ein fleißiger Mitarbeiter der kirchlichen Blätter „Religio“ und „Katolikus neplap“, und seine Aufsätze behandeln vornehmlich den Unterricht und das Erziehungswesen. Außerdem gab er mehrere selbstständige Werke heraus, als: „Történetekkel [450] fölvilágositott egyházi beszédek“, d. i. Kirchenreden durch Geschichten beleuchtet. 6 Bde. (1854); – „Emléklapok“, d. i. Denkblätter (1855, mit Bild.) und im Jahre 1857 eine ungarische Uebersetzung der Predigten des berühmten Kirchenredners Porto Maurizio Leonard [Magyar irók, Életrajz-gyüjtemény. Második, az elsőt kiegészitő kötet. Gyüjté Danielik József, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Zweiter, den ersten ergänzender Band. (Pesth 1858, Gyarmath, 8°.) S. 119].