BLKÖ:Igaz, Samuel

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Jezbera, F. J.
Nächster>>>
Ignjatovics, Jacob
Band: 10 (1863), ab Seite: 175. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Igaz, Samuel|10|175|}}

Igaz, Samuel (Schriftsteller, geb. zu Erdö Benye im Zempliner Comitate 13. October 1786, gest. zu Wien 7. Juni 1826). Sohn eines protestantischen Predigers, studirte zuerst zu Miskolcz, ging dann zur Erlernung der deutschen Sprache nach Löcse, und beendete seine Studien zu Debreczin; er wurde sofort Erzieher im Hause des k. Kämmerers Tisza, mit dessen Sohne er sich nach Wien begab. In Wien trat er in literarischen Verkehr mit seinem ehemaligen Lehrer Joseph Marton, dem er bei der Ausarbeitung und Herausgabe [176] seines ungarisch-lateinisch-deutschen[WS 1] Lexikons behilflich war. Von 1821–1824 redigirte er das Taschenbuch „Hebe“, wurde später Mitredacteur des „ungarischen Courirs“, sagte sich aber von letzterem Blatte alsbald los. Auch besorgte er im Auftrage des Grafen Teleki 1820 die Uebersetzung der kleinen Bibel. Im vollen Mannesalter von 40 Jahren raffte ihn nach kurzer Krankheit der Tod dahin.

Magyar irók. Életrajz-gyüjtemény. Gyüjté Ferenczy Jakab és Danielik József, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenczy und Jos. Danielik (Pesth 1856, Gustav Emich, 8°.) S. 217.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: ungarisch-literarisch-deutschen.