BLKÖ:Illucz, Oláh Johann

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Illovšek, Franz
Band: 10 (1863), ab Seite: 199. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Illucz, Oláh Johann|10|199|}}

Illucz, Oláh Johann (Publicist, geb. zu Tisza-Tokaj im Zempliner Comitate 1817). Nachdem er im Elternhause, auf dem Gymnasium zu Ujhely und auf dem Lyceum zu Kaschau seine Studien beendet hatte, betrat er die juridische Laufbahn und begab sich zu diesem Zwecke nach Pesth. Auch begann er um diese Zeit literarische Arbeiten und trat zuerst in der von Johann Garay [Bd. V, S. 87] redigirten Zeitschrift Regélő, d. i. Erzähler, mit der Novelle [200] „A Barmeczidák vége“, d. i. Das Ende der Barmeciden, auf, welche Talent beurkundete. Bald jedoch wendete er sich der Publicistik zu, trat 1843 bei dem Blatte „Nemzeti Ujság“, d. i. Nationalzeitung, als Mitarbeiter für den politischen Theil ein, bearbeitete anfänglich die Rubrik Ausland, schrieb später Originalartikel unter dem Namen Oliver, bis er zuletzt ganz die Redaction des Blattes übernahm. Als in Folge der Wirren des Jahres 1848 das Blatt aufhörte, begründete er ein neues unter dem Titel: „Nemzeti politikai hirlap“, d. i. Nationale politische Zeitung, welche aber auch das Jahr 1848 nicht überdauerte. Von dieser Zeit an scheint I. der Publicistik entsagt zu haben, wenigstens begegnet man seinem Namen weder in der Journalistik noch in der Literatur überhaupt.

Magyar irók. Életrajz-gyüjtemény. Gyüjték Ferenczy Jakab és Danielik József, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Von Von Jacob Ferenczy und Joseph Danielik (Pesth 1856, Gustav Emich, 8°.) S. 218.