BLKÖ:Kiwisch von Rotterau, Ignaz

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 11 (1864), ab Seite: 346. (Quelle)
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Der Vater des Obigen, Ignaz Kiwisch, zuletzt Kreishauptmann, ist in Anerkennung seiner um den Staat und das Gemeinwesen erworbenen Verdienste im Jahre 1836 mit dem Ritterkreuze des Leopold-Ordens ausgezeichnet und den Statuten dieses Ordens gemäß mit Diplom vom 2. März 1837 in den österreichischen Ritterstand mit dem Prädicate von Rotterau erhoben worden. – Wappen. Gevierteter Schild. 1: in Gold ein schwarzer Adler mit ausgeschlagener rother Zunge, aus dem unteren Rande des Schildes hervorwachsend; 2: in Blau die Fahne der ehemaligen böhmischen Legion in natürlicher Gestalt und Farbe, in der Mitte des Schaftes über denselben geschlagen und schrägrechts gerichtet; darüber in schläglinker Lage, so daß Fahne und Schwert ein Andreaskreuz bilden, ein blankes Schwert mit goldenem Gefäße; 3: in Blau ein sich schlängelnder Fluß neben grünem Rasengrunde, über den Fluß führt eine aus natürlichen Quadersteinen gebaute Brücke, von welcher zwei Bogen sichtbar sind. Von der Brücke zieht sich über den grünen Rasengrund eine Straße, auf welcher neben dem rechten Seitenrande des Feldes eine oberhalb der Straße stehende Meilensäule sichtbar ist; 4: in Gold auf grünem Fußrande eine aus natürlichem Gestein gebaute Festung mit drei Thürmen, von denen der mittlere die beiden anderen überragt. Jeder Thurm hat drei Zinnen und eine Schußöffnung. Die Zwischenmauer hat auch drei Zinnen, zwei Schußöffnungen und ein geschlossenes Thor. Auf dem Schilde ruhen zwei zueinandergekehrte gekrönte Turnierhelme. Aus der Krone des rechten Helms ragen vier Straußenfedern, die vorderste golden, die zweite schwarz, die dritte silbern, die vierte blau. Auf die Krone des linken Helms stützt sich mit dem Elbogen ein geharnischter, mit goldenen Spangen gezierter Arm, ein blankes Schwert an goldenem Gefäße zum Streiche erhebend. Die Helmdecken sind rechts schwarz mit Gold, links blau mit Silber belegt.