BLKÖ:Lanckoroński, Franz

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
fertig
Band: 14 (1865), ab Seite: 67. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Lanckoroński, Franz|14|67|}}

II. Hervorragende Sproßen des Grafengeschlechtes Lanckoroński.

1. Franz, ein Sohn des Boleslaus, oder wie ihn Lętowski nennt, Pakosław Kasimir, aus dessen Ehe mit Anna Dembinska. Boleslaus soll seine spätere Gattin Anna aus dem Bernhardinerkloster zur h. Scholastica in Krakau entführt haben. In seiner Ehe mit ihr erzeugte er eine Tochter und zwei Söhne: Samuel, der den polnischen Großbotschafter auf einer Sendung in die Türkei begleitete, aber schon 1689, vor seinem Vater, in jungen Jahren starb. Der Vater selbst war nach dem Tode seiner Gattin Anna in den geistlichen Stand getreten und Domherr zu Krakau, dann Abt zu Oswiecin geworden. Der zweite oben genannte Sohn Franz war Unterkämmerer zu Krakau, dann Starost von Stobnice, Wielicka und Bochnia, ein tüchtiger Kriegsheld, der mit König Johann III. den Zug zum Entsatze Wiens mitgemacht und daselbst auch verwundet wurde. [Lętowsky (Ludwig), Katalog biskupów, prałatów i kanoników krakowskich, d. i. Verzeichniß der Krakauer Bischöfe, Prälaten und Domherren (Krakau 1852, Universitäts-Druckerei, 8°.) Bd. III, S. 230.] –