BLKÖ:Liechtenstein-Castelcorn, Karl (Erzbischof)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 15 (1866), ab Seite: 130. (Quelle)
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39. Einen Karl Fürsten von Liechtenstein, als Erzbischof von Olmütz, führt E. M. Oettinger in seiner „Bibliographie biographique universelle“ (Bruxelles 1854, J. J. Stienon, schm. 4°.) Sp. 980, auf. Dieser Karl gehört nicht dem Fürstenhause der Liechtensteine, sondern dem gräflichen der Liechtenstein-Castelcorn, einer tirolischen, mit dem Fürstenhause gar nicht verwandten Familie an, und der Fürstentitel bezieht sich nur auf seine kirchliche Würde. Thatsächlich wurde auch ein Karl Graf Lichtenstein, Freiherr von Castelcorn vom Salzburger Dechant am 12. März 1664 zum Bischof von Olmütz erhoben und starb als solcher nicht, wie Oettinger angibt, im Jahre 1691, sondern am 23. September 1695; das Andenken eines der trefflichsten Kirchenfürsten hinterlassend. [Gruenskle (Johann), Panegyricus funebris celsissimo principi C. de Liechtenstein, episcopo Olomucensi (Olom. 1695, fol.). – Augustini Olomucensis, episcoporum Olomucensium Series, quam recensuit, continuavit, notisque historico chronologicis illustravit Franciscus Xav. Richter (Olomucii 1831, Skarnitzl, gr. 8°.) p. 242 et s.Porträt. Zugleich mit Papst Alexander VII. und Kaiser Leopold I. von B. Kilian sc. (Fol.), schönes Blatt.] –