BLKÖ:Paar, Rudolph Graf

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Paar, Peter von
Band: 21 (1870), ab Seite: 149. (Quelle)
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15. Rudolph Graf Paar (gest. 1627), ein Sohn des Johann Christoph [s. d. S. 146, Nr. 3][WS 1] aus seiner Ehe mit Katharina von Herbersdorf, war seit dem Jahre 1594 Comthur zu Fürstenfeld und Möttling und erwarb sich durch seine seltene Gewandtheit in ritterlichen Uebungen die Gunst des Erzherzogs Ferdinand. Er wurde dessen Rath und Kämmerer, und später des Erzherzogs Oberststallmeister. In dieser Stellung hatte er sich jedoch so übernommen, daß er den Hof verlassen mußte. Später, um 1620, verlieh Erzherzog Ferdinand dem gefallenen Günstling das Generalat in Croatien und an der Karlstädtischen Grenze. Auch wurde Rudolph nach Heinrich’s von Logau’s Ableben im Jahre 1626 zum Prior des böhmischen Maltheser Großpriorates Strakonitz erwählt und hat er zuerst den Namen eines Großpriors angenommen, war aber, ehe er seine Würde in Besitz genommen, zu Karlstadt gestorben. [Hormayr’s Taschenbuch für vaterländische Geschichte, X. Jahrgang (1829), S. 82.] –

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: [s. d. S. 146, Nr. 8].