BLKÖ:Quaglio, Johann Maria von

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Quadrio, Franz Xaver
Band: 24 (1872), ab Seite: 133. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Giovanni Maria Quaglio in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Quaglio, Johann Maria von|24|133|}}

Quaglio, Johann Maria von (Ingenieur und Architekt, geb. zu Laino in Oberitalien um das Jahr 1700, gest. um das Jahr 1765). Gehört einer italienischen Künstlerfamilie an, die später nach Deutschland übergesiedelt und aus der einzelne namhaften Ruhm erlangt haben. [Vergl. die Quellen.] Johann Maria erhielt seine künstlerische Ausbildung in Mailand, kam später in kaiserliche Dienste, welche ihn nach Wien führten, wo er mehrere Jahre verweilte und zur Zeit der Kaiserin Maria Theresia zum kaiserlichen General-Ingenieur ernannt wurde. Näheres über seine künstlerische Thätigkeit kann ich nicht berichten. – Sein Sohn Lorenz[WS 1] (geb. 1730, gest. 1804) erhielt den ersten Unterricht in der Kunst von seinem Vater, besuchte dann zur weiteren Ausbildung die Wiener Kunstakademie und folgte im Jahre 1740 einem Rufe des Kurfürsten Karl Theodor nach Mannheim. Nachdem er dann noch mehrere Jahren hindurch Studien in Italien gemacht, kam er im Jahre 1775 mit seinem Kurfürsten als Hofarchitekt nach München, wo er in dieser Eigenschaft und als Decorateur Ausgezeichnetes leistete. – Ein Bruder des Lorenz, Dominik Quaglio (geb. zu Laino 1733, gest. um 1760) bildete sich in Mailand und ging dann nach Salzburg und Wien. Er malte Bildnisse und historische Darstellungen.

Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1839, E. A. Fleischmann. 8°.) Bd. XII, S. 136. –

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Lorenzo Quaglio (Wikipedia).