BLKÖ:Quittschreiber, Christian

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 24 (1872), ab Seite: 151. (Quelle)
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Quittschreiber, Christian (Zeichner, Bildhauer und Medailleur, geb. im Jahre 1783, gest. zu Wien im Jahre 1827). Seine künstlerische Ausbildung hatte er an der Akademie der Künste in Berlin erhalten, worauf er sich nach Wien begab und an der Akademie daselbst seine Studien fortsetzte und fortan, wenn ihn nicht seine Beschäftigung an an andere Orte rief, seinen bleibenden Aufenthalt daselbst nahm. Nagler nennt ihn einen im Theoretischen wie im Praktischen der Kunst gleich erfahrenen Künstler und führt ihn zugleich als Zeichner, Bildhauer und Medailleur auf, ohne jedoch von seinen Leistungen in den letztgenannten zwei Richtungen nähere Nachrichten zu geben. Im Jahre 1819 verband er sich mit dem Wiener Landschaftsmaler Jacob Alt [Bd. I, S. 15] zur Herausgabe einer Reihe von Donauansichten, welche unter dem Titel: „Donau-Ansichten von ihrem Ursprunge bis zum Ausflusse in’s schwarze Meer“, 140 Blätter in gr. Qu. Fol. 1822–1828 bei A. Kunike [Bd. XIII, S. 377] in Wien im Steindrucke erschienen sind. Quittschreiber war Mitglied der Akademien der bildenden Künste in Wien und Berlin.

Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1839, E. A. Fleischmann, 8°.) Bd. XII, S. 178.