BLKÖ:Seiler, Joseph Albert

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 34 (1877), ab Seite: 18. (Quelle)
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Seiler, Joseph Albert (Maler in Wien, Geburtsort und Jahr unbekannt). Er lebte innerhalb der Jahre 1837–1848 in Wien, wo er in den ersteren Jahren in der Leopoldstadt (Große Pfarrgasse Nr. 212), später auf der Wieden (Nr. 662), dann Mariahilf (Große Kirchengasse Nr. 135) sein Atelier hatte. Er trat zuerst 1837 mit einem in Oel gemalten Porträt in der Jahres-Ausstellung in der k. k. Akademie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien auf, dann folgten ebenda Landschaft, Historienstücke und Stillleben und nach einer mehrjährigen Pause in den Jahren 1847 und 1848 wieder Landschaften. Seine Bilder, sämmtlich in Oel gemalt, sind in chronologischer Folge: 1838: „Parthie vom todten Weibe in Steiermark“; – „Wilhelm Tell“; – „Sappho“; – 1839: „Eine Binderwerkstätte“; – „Der Wasserfall beim todten Weibe in Steiermark“; – 1847: „Waldgegend bei Hütteldorf nächst Wien“ (50 fl.); – 1848: „Abendlandschaft“. Seit 1848 hat S. nicht mehr ausgestellt. Auch hat er einige Titelblätter und Vignetten für Almanache und Taschenbücher gezeichnet, welche dann Wiener Stecher, wie Berkowetz u. A. in Kupfer und Stahl gestochen haben.

Kataloge der Jahres-Ausstellungen in der k. k. Akademie der bildenden Künste bei St. Anna (Wien, 4°.) 1837, S. 25, Nr. 263; 1838, S. 14, Nr. 98, S. 18. Nr. 194, S. 19, Nr. 208; 1839, S. 13, Nr. 70, 79; 1847, S. 18, Nr. 255, S. 20, Nr. 326.