BLKÖ:Starhemberg, Clara Gräfin

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 37 (1878), ab Seite: 166. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Starhemberg, Clara Gräfin|37|166|}}

7. Clara Gräfin S. (geb. 25. April 1808), eine geborene Freiin von Luzensky, und (seit 17. Mai 1835) zweite Gemalin des Grafen Karl Gundakar von Starhemberg, der sie am 3. October 1859 als Witwe zurückließ. Diese Dame glänzte in der Tonkunst, noch mehr aber durch ihre Wohlthätigkeit, wodurch sie ein bleibendes Andenken in Oberösterreich, wo sie viele Jahre lebte, hinterließ. Diese Tugend der edlen Dame wurde auch poetisch gefeiert, wie aus den schwungvollen Versen eines F. H. im „Oberösterreichischen Bürger-Blatte“, 1856, Nr. 189: „An die hochg. Frau Clara Gräfin von Starhemberg“ zu entnehmen ist, welche sie als „der Hilfsbedürftigen festen Hort“ bezeichnen. Die Gräfin, nunmehr 70 Jahre alt, lebt zur Zeit zu Moor in Ungarn. Ueber ihren Gatten Karl Gundakar siehe S. 185, unter Nr. 48. –