BLKÖ:Ujfalvi, Alexander

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Ujfalvi, Christine
Band: 48 (1883), ab Seite: 276. (Quelle)
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2. Alexander Ujfalvi aber erfreut sich auf Iván Nagy’s Stammtafel der Bezeichnung: „hires vadász“, d. i. berühmter Jäger, und er war auch, als er am 16. Juli 1866 durch eine Kugel seinem Leben ein Ende machte, der älteste und berühmteste Jäger Siebenbürgens. Physisches Leiden mag dem daselbst allgemein beliebten Greise die Todeswaffe in die Hand gedrückt haben. Er hinterließ in Aufbewahrung des Klausenburger Museums Memoiren, die außer seinen höchst interessanten Jagdabenteuern werthvolle Schilderungen seiner Zeit und der besonders bemerkenswerthen Persönlichkeiten derselben enthalten. Nach seiner letztwilligen Verfügung sollten sie erst fünfzehn Jahre nach seinem Tode eröffnet werden. Diese Frist wäre also bereits im Jahre 1881 abgelaufen. Der edle Greis hat auch noch durch andere Verfügungen ein Anrecht auf bleibende Erinnerung, denn er legirte dem Klausenburger Museum 5000 fl., der ungarischen Akademie, dem Klausenburger Nationaltheater, der Landwirthschaftsgesellschaft und dem reformirten Collegium je 500 fl. und außerdem zur Verschönerung des Klausenburger Friedhofes 200 fl. [Kővári (László). Erdély nevezetesebb családai, d. i. Siebenbürgens denkwürdige Familien (Klausenburg 1854, Barran und Stein, gr. 8°.) S. 244. – Nagy (Iván). Magyarország családai czimerekkel és nemzékrendi táblákkal, d. i. Die Familien Ungarns mit Wappen und Stammtafeln (Pesth 1865, M. Ráth, gr. 8°.) Bd. XI, S. 383 und 384.]