BLKÖ:Wielogłowski, Valerian

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 56 (1888), ab Seite: 20. (Quelle)
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Wielogłowski, Valerian (galizischer Landtagsabgeordneter und Volksschriftsteller, geb. zu Podgórze bei Krakau am 6. December 1805, gest. zu Krakau am 10., nach Anderen 11. Juli 1865). Es ist ein merkwürdiges und wechselvolles, dabei aber nur im Dienste eines auf die Befreiung seines Volkes gerichteten Gedankens vollbrachtes Leben, das Alles entgegennimmt, wie es sich ihm darbietet, offenen Kampf, Entbehrung aller Art, Spott und Hohn, niemals den Gleichmuth, ja nicht die joviale Laune verliert und zuletzt noch zur Feder greift, um in einer Fluth von volksthümlichen Schriften und Andachtsbüchern – letztere schrieb er, obgleich er nie den Priesterrock getragen – sein Volk auf eine Zukunft, auf die er mit Zuversicht hofft, vorzubereiten, ja sozusagen systematisch zu erziehen. Valerians Vater bekleidete den hohen Posten eines Senatspräsidenten im früheren Freistaate Krakau. Die Mutter, eine fromme Frau, stammte aus guter Familie, und beide Eltern besaßen ein ansehnliches Vermögen, das dem Sohne die Möglichkeit darbot, dereinst ein sorgenloses angenehmes Leben zu führen. Die erste Erziehung besorgten Lehrer, die dem Knaben im Elternhause den Unterricht ertheilten, dann bezog er ein Unterrichtsinstitut in Krakau, welches wegen seiner Tüchtigkeit in gutem Rufe stand. Joseph Soltykowicz [Bd. XXXV, S. 261], welcher damals ein Lehramt an der Krakauer Jagiellonischen Universität bekleidete, übte nicht unwesentlichen Einfluß auf das empfängliche Gemüth des Jünglings. Nach des Vaters Tode lag, da der Sohn noch die Schulen besuchte, auf der Mutter die nicht kleine Last der Verwaltung des ziemlich ansehnlichen Besitzes. Endlich aber brachte es die alte Dame, doch nicht mehr allein zu Stande, sie nahm den achtzehnjährigen Sohn aus dem Institute, er sollte ihr nun in der Verwaltung des väterlichen Erbes mithelfen. So trat denn Valerian früh in die Praxis des Lebens, der er sich aber bei seinen Talenten und bei seiner Liebe zur Mutter mit Umsicht und Erfolg unterzog. Er war der Erste des Morgens auf, legte der Letzte sich zur Ruhe, überwachte sorgfältig die ländlichen Arbeiten und nahm der Mutter mit glücklichem Erfolge die Bürde ab, welche für das Weib zu schwer war. Bald sah er sich, [21] da die Mutter es wünschte und ihm dadurch das umfassende Geschäft der Verwaltung zu erleichtern gedachte, nach einer Frau um und heiratete 1824, damals eben 19 Jahre alt, ein 16jähriges Mädchen. Mit Umsicht verwaltete er das väterliche Gut, und sein ganzes Auftreten gewann ihm bald in solchem Grade das Vertrauen der ländlichen Bevölkerung und der benachbarten Gutsbesitzer, daß, als ein Boden-Creditverein ins Leben trat, der noch so jugendliche Wielogłowski zum Obmann in denselben gewählt wurde. Später, als man ihm vortheilhafte Anträge machte, übergab er sein Gut in Pacht und nahm in Kielce seinen bleibenden Wohnsitz, um die gut besoldete Cassierstelle des daselbst für Congreßpolen errichteten Boden-Creditinstitutes anzutreten, welche er dann sechs Jahre bekleidete. Da brach das verhängnißvolle Jahr 1830, das Jahr der ersten denkwürdigen Erhebung Polens, herein, und Wielogłowski verließ seine Stelle, sein Weib, sein Besitzthum, um in den Reihen der Vaterlandsvertheidiger zu kämpfen, deren Todesmuth damals die Bewunderung von ganz Europa erregte. Wielogłowski focht unter Ignaz Ledochowski, der die Festung Modlin bis zum letzten Augenblicke mit ungebeugtem Muthe hielt, dann unter General Rozycki, wurde Major, später Chef des Generalstabes und erhielt für persönliche Bravour den polnischen Orden „virtuti militari“. Das Ende der Erhebung ist bekannt. Sie wurde von den Russen unterdrückt, Wielogłowski floh gleich den Uebrigen über die Grenze; als er heimkehrte, war sein Besitzthum zerstört und in fremden Händen; ein Versuch, sich in Galizien in der Nähe von Wojnicz anzusiedeln, scheiterte, weil man ihm einen längeren Aufenthalt im Lande verweigerte, und so blieb ihm denn nichts übrig, als der Heimat den Rücken zu wenden und eine Zuflucht in Frankreich zu suchen, welche er dort auch mit seiner Gattin, die dem Verbannten gefolgt war, fand. Zunächst faßte er den sonderbaren Entschluß, Theologie zu studiren, und führte ihn auch aus. Was er damit bezweckte, ist nicht bekannt geworden. Um sich aber seinen Lebensunterhalt zu verschaffen, gründete er in Paris ein Commissionsgeschäft. Er hatte den Gedanken dieses Unternehmens gefaßt, weil er damit wieder einen nationalen Zweck verband, denn auf diese Weise gelang es ihm am leichtesten, mit seinen Landsleuten in stetem Verkehre zu bleiben und ihnen mit Rath und That zur Hand zu sein. 14 Jahre hatte er mit seiner Gattin, die ihm stets zur Seite blieb und den oft in seiner traurigen Lage Verzagten ermuthigte, das Brod der Verbannung gegessen, da eröffnete ihm das Bewegungsjahr 1848 die Möglichkeit zur Rückkehr ins Vaterland, die er denn auch sofort bewerkstelligte. Er kam in Krakau an und eröffnete mit den spärlichen ihm zu Gebote stehenden Mitteln vorerst einen Kleinhandel mit Schreibmaterialien, den er allmälig auf eine Buchhandlung ausdehnte, und zwar, da die. katholische Religion in Polen seit Jahrhunderten zu Agitationszwecken diente, auf eine Buchhandlung katholischer Bücher, womit er allmälig eine Lithographie vornehmlich religiöser und patriotischer Bilder und zuletzt eine Buchdruckerei verband, die es ihm ermöglichte, der Verleger (d. i. Drucker und Verkäufer) seiner eigenen Schriften zu werden. Die Gegenstände aber, die er in seinen Schriften behandelte, umfaßten ein weites Gebiet, da er Andachtsbücher, [22] Jugendschriften, Biographien, rechtswissenschaftliche Abhandlungen, Geographisches, Landwirthschaftliches, Alles aber im Volkston und im Hinblick auf Weckung und Erhaltung des nationalen Gedankens, herausgab. In diesen Schriften – mit Ausnahme seiner Andachtsbücher, in welchen er, vornehmlich die bäuerliche Bevölkerung ins Auge fassend, einen überschwenglichen und übertriebenen Ton anschlägt – zeigt er sich als einen kenntnißreichen, mit den Eigenschaften, Vorzügen und Fehlern seiner Nation gründlich vertrauten Mann, mit einem Worte als Volksschriftsteller ersten Ranges. Seine Schilderungen ländlicher Sitten, bäuerlichen Lebens sind kleine Meisterstücke und gewannen ihm in den Kreisen der Landbevölkerung große Theilnahme. So war er nach und nach, wahrend einer fünfzehnjährigen Verlagsthätigkeit, wieder zu Vermögen gekommen und hatte sich zwei kleine Höfe Rybna und Lipki erworben, die er aber nach einiger Zeit unter der Ungunst der Verhältnisse wieder zu verkaufen genöthigt war. Ein schwerer Schlag traf ihn 1863 mit dem Tode seiner Gattin, die ihm in allen seinen Unternehmungen hilfreich zur Seite gestanden. Wielogłowski erfreute sich in Krakau bei Alt und Jung, Weltlichen und Geistlichen, Hoch und Nieder großer Beliebtheit und eines nicht gewöhnlichen Ansehens. Als er starb, war die Theilnahme um den Verlust des ebenso verdienstlichen als jovialen und geistvollen Mannes, der, weit er gern Jedem mit Rath und That half, eine Art „Allerweltsonkel“ war, eine sehr große. Während seines siebzehnjährigen Aufenthaltes in Krakau betheiligte er sich an allen gemeinnützigen Anstalten, so war er Mitglied der Krakauer gelehrten Gesellschaft, des Krakauer landwirthschaftlichen Vereines, Gemeinderath von Krakau, Secretär der Akademie der schönen Künste und zuletzt Landtagsabgeordneter. Die Landbevölkerung kannte ihn aus seinen weitverbreiteten populären Schriften sehr wohl, und wenn unter den Bauern einer von ihnen daran war, etwas Unrechtes zu begehen, so hörte man nicht selten den Ausruf: „wenn das der Wielogłowski erfährt“, und es genügte, um den so Gewarnten auf den rechten Weg zurückzuführen. Nach dem Tode seiner Frau verfiel der Mann zusehends, und auch in seinen Geschäften glückte es ihm nicht mehr. Ueberall stellte sich ihm das eine oder andere Hinderniß in den Weg; aber er verlor darüber nicht seinen Muth, noch weniger seine gute Laune, die sich, wenn ihn wieder ein Mißgeschick traf, in dem Witze Luft machte: „Wenn ich jetzt eine Sargniederlage eröffnete, die Menschen wären im Stande aufzuhören zu sterben.“ So war Wielogłowski nicht nur ein braver, tapferer Pole von altem Schlage, er war auch ein Charakter. Von seltener umfassender Bildung, erkannte er bald, was seinem Volke noth that. Er agitirte nicht in der Art jener Heißsporne, die in Conventikeln das Wohl ihrer Landsleute berathen und in Thaten es in immer tieferen Sumpf hineintreiben, und doch war er ein Agitator im vollen Sinne des Wortes, der auf Veredlung seines Volkes, auf geordnete ländliche Verhältnisse, auf Hebung des gesunkenen Wohlstandes, auf Läuterung in den Ansichten über sociale Verhältnisse mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln hinarbeitete. Daher genoß er nicht nur die Achtung in allen Kreisen, in der Landbevölkerung verstieg sich diese zur Verehrung und zur Anhänglichkeit eines Kindes zu seinem Vater. Da sich auch in seinem literarischen [23] Wirken sein Charakter klar und lebendig ausspricht, so lassen wir hier die vollständige Uebersicht der von ihm herausgegebenen Zeitschriften und sonstigen Arbeiten in chronologischer Reihe folgen.

Chronologische Uebersicht der von Wielogłowski veröffentlichten Druckschriften: „Nabożenstwo majowe“, d. i. Maiandacht (Breslau 1849); – „Polska na drodze pokoju i miłości“, d. i. Polen auf dem Pfade des Friedens und der Liebe (Krakau 1850; 2. Aufl. 1865); – „Wiadomość o cudownem zjawieniu w Rimini“, d. i. Nachricht von der wunderbaren Erscheinung in Rimini (ebd. 1850); – „Żywot błogosław. Andrzeja Boboli, d. i. Leben des seligen Andreas Bobola“ (ebd. 1853); – „O poruszaniu i wróżbiarstwie stołów“, d. i. Von der Berührung und Wahrsagung der Tische (Tischrücken)“ (ebd. 1853); – „Trzy powieści obyczajowo-moralne“, d. i. Drei artige moralische Erzählungen (ebd. 1853, 8°.); – „Kalendarz dla rodzin katolickich wydawany od roku 1854 do 1865“, d. i. Kalender, herausgegeben für katholische Familien, 12 Jahrgänge (ebd.); – „Kościoły krakowskie“, d. i. Die Kirchen Krakaus mit Stahlstichen und ihrer genauen Beschreibung (ebd. 1855, 12°.); – „Noworocznik katolicki dla dam na rok 1855“, d. i. Katholisches Neujahrbuch für Damen auf das Jahr 1855 (ebd., 12°.); – „Niewiasta“, d. i. Die Braut (ebd. 1855; 2. und 3. Aufl. 1856; 4. Aufl. 1858; 5. verb. Aufl. 1860); – „Lalka od Dziadunia“, d. i. Großväterchens Puppe (ebd. 1856); – „Żywot Najswięt. Panny Matki Zbawiciela“, d. i. Leben der allerh. Jungfrau, Mutter des Erlösers (ebd. 1856, 12°.); – „Podarunek dla grzecnych dzieci“, d. i. Geschenk für artige Kinder (ebd. 1856); – „Obrazki z obyczajów ludu wiejskiego“, d. i. Bilder aus den Sitten des Landvolkes, 7 Hefte (ebd. 1856 und 1857; 2. Aufl. 1857; 3. Aufl. 1857, 8°.): – „Zwiady swiata i ludzi. Oddzial I od 1800 do 1818“, d. i. Die Fesseln der Welt und der Menschen. 1. Abth. von 1800–1818 (ebd. 1856): – „Historyja o komecie“, d. i. Die Geschichte vom Kometen (ebd. 1857); – „Jarmark w Dąbrowy“, d. i. Der Jahrmarkt zu Dambrowa (ebd. 1857 8°.). – „Obrazek wiejskich rozkoszy“, d. i. Gemälde ländlicher Freuden (ebd. 1857); – „Obrazek oderwany. Pisarz prowentowy, kucharz, lokaj, panna“, d. i. Das zerrissene Bild. Der Einnahmeschreiber. der Koch, der Lakai, die Frau (ebd. 1857); – „Obrazki z obyczajów domownietwa wiejskiego“, d. i. Sittenbilder ländlicher Häuslichkeit (ebd. 1857, 16°.); – „Jedynaczka czyli walka uczucia z rachubą“, d. i. Die Einzige oder der Kampf des Gefühls mit der Berechnung (ebd. 1858, 8°.); – „Kucharki, obrazek z obyczajów domownietwa wiejskiego“, d. i. Die Köchinen, Gemälde aus den Sitten der ländlichen Häuslichkeit (ebd. 1858, 16°.); – „Książka parafijalna rzymsko-katolickiego nabozenstwa“, d. i. Pfarrbüchlein römisch-katholischer Andacht (ebd. 1858 12°.); – „Poczet świętych i blogosławionych patronów polskich“, d. i. Die Folge der heiligen und seligen Patrone Polens. Mit Stahlstichen (ebd. 1858; 2. Aufl. 1862 mit 60 Stahlst., 8°.); – „Kosciól sw. Katarzyny w Krakowie i w Polsce“, d. i. Die Kirche der h. Katharina in Krakau und in Polen (ebd. 1858, 16°.); – „Kalendarz rolniczo-przemyślowy na rok 1859“, d. i. Landwirthschaftlich-gewerblicher Kalender für das Jahr 1859; – „Medycyna wiejska, obrazek“, d. i. Die ländliche Medicin, ein Gemälde (ebd. 1859, 8°.); – „Pożary, obrazek“, d. i Die Brände, ein Gemälde (ebd. 1859); – „Społeczeństwo dzisiejsze w obrazach“, d. i. Die heutige Gesellschaft in Bildern (ebd. 1859; 2. Aufl. 1861); – „Gawędy gospodarskie“, d. i. Landwirthschaftliche Plaudereien (ebd. 1859); – „Ołtarzyk rzymsko-katolicki“, d. i. Der kleine römisch-katholische Altar (ebd. 1859, 12°.); – „Ognisko, pismo tygodniowe“, d. i. Der Herd, eine Wochenschrift, begonnen 1860, unterbrochen 1. Juli 1861; wieder aufgenommen 1. Jänner 1862 und von ihm fortgeführt bis zu seinem Tode, Juli 1865, auch dann noch einige Zeit fortgesetzt; – „Kraków jako glówno targowisko zbożowe i punkt handlowo-przemysłowy“, d. i. Krakau als Hauptgetreidemarkt und Handels- und Industriemittelpunkt (ebd. 1860, 8°.); – „O potrzebie banków rolniczych“, d. i. Ueber das Bedürfniß von Agrarbanken (ebd. 1860); – „Książka do nabożeństwa katolickiego“, d. i. Büchlein für katholische Andacht (Krakau 1851; 2. Ausg. ebd. 1861; 3. Ausg. unter dem Titel: „Altarzyk mali“, d. i. Der kleine Altar (ebd. 1862); – „O szkole politechnicznej i szkole górniczej [24] w Krakowie“, d. i. Von der polytechnischen und Bergmannsschule in Krakau (ebd. 1861, 8°.); – „Wiadomość o sejmie galicyiskim“, d. i. Nachricht vom galizischen Landtage (ebd. 1861, 8°.); – „List posla z gmin wiejskich do wyborców“, d. i. Botenbrief aus den Landgemeinden an die Wähler (ebd. 1861, 8°.); – „O żebractwie w Krakowie“, d. i. Vom Bettel in Krakau (ebd. 1861); – „Podróż do Rzymu i Paryża w r. 1861 przez Feliksa Borunia, d. i. Reise des Felix Borun nach Rom und Paris im Jahre 1861 (ebd. 1862); – „Pokarm duchowny dla mlodzieży“, d. i. Geistige Nahrung (Seelenspeise) für die Jugend (ebd. 1862); –„Komornica czyli tajemnice życia wiejskiego“, d. i. Die Kammer oder die Geheimnisse des ländlichen Lebens (ebd. 1862); – „Dramat spraw obecnych w kilku odsłonach“, d. i. Drama der gegenwärtigen Zustände. In einigen Aufzügen (ebd. 1863); – „Święty Izydor, oracz za wzór życia rolnikom podany“, d. i. Der h. Isidor, der Ackersmann als Lebensmuster für den Landmann dargestellt (ebd. 1863, 8°.); – „Pilgrzymka do ziemi świętej odbyta w roku 1863 przez Feliksa Borunia włosciana z Kaszowa (pod Krakowem)“, d. i. Reise nach dem heil. Lande, ausgeführt von Felix Borun, Landmann der Gemeinde Kaszow nächst Krakau im Jahre 1863 (ebd. 1863, 8°.); – „Groszówka czyli nauka czytania“, d. i. Das Groschenstück oder der Leseunterricht (ebd. 1863); – „Podroż po szerokim świecie“, d. i. Die Reise auf der weiten Welt (ebd. 1864, 8°.); – „Kraków przed czterdziesta laty“, d. i. Krakau vor vierzig Jahren (ebd. 1871). Wir finden auch diese letzte Schrift unter denen Wielogłowski’s, da sie aber im Jahre 1871 erschien, so ist sie wohl erst aus seinem Nachlasse herausgegeben worden.
Quellen. Michna (Wojciech). Obrazki historyczne z życia Świętobliwych błogosławionych i zasłużonych... Polaków i Polek, d. i. Kleine historische Bilder geheiligter, gesegneter und verdienter Polen und Polinen (Krakau 1871, 12°.) S. 65. – Rycharski (Łucian Tomasz). Literatura polska w historyczno-krytycznym zarysie, d. i. Die polnische Literatur im historisch-kritischen Abrisse (Krakau 1868, Himmelblau, gr. 8°.) Bd. II, S. 118, 222, 252, 253, 369. – Nehring (Władisław). Kurs Literatury polskiéj, d i. Lehrcurs der polnischen Literatur (Posen 1866, J. C. Źupański, gr. 8°.) S. 249. – Wiener Chronik, 1865, Nr. 34 [Sonntags-Abendblatt der „Constit. Vorstadt-Zeitung“): „Nicolaus Valerian Wielogłowski“. – Fremden-Blatt. Von Gust Heine (Wien. 4°.) 1865, Nr. 195 in der Rubrik „Theater und Kunst“. – Morgenblatt zur Bayrischen Zeitung (4°.) 1865, S. 743.