Beschreibung des Oberamts Tuttlingen/Kapitel B 3

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Fridingen,
Stadt, Gemeinde II. Kl. mit 981 Einw., wovon 18 Evang. a. Fridingen, Stadt, 911 Einw., b. Bärenthalhaus, Haus, 7 Einw., c. Bergsteig, Haus, 12 Einwohner, d. Bronnen, Schloß, 21 Einw., e. Kapellenhaus, Haus, 9 Einw., f. Spinnfabrik, Haus, 8 Einw., g. Stadtmühle, Haus, 5 Einw., h. Ziegelhütte, Haus, 8 Einw. Kath. Pfarrei, die Evang. sind Filialisten von Neuhausen ob Eck. Die Einwohner der Parzelle Bronnen sind nach Beuron (Hohenzollern) eingepfarrt.

Der Ort liegt auf dem linken Ufer der Donau, zwischen dem Fluß und dem sofort steil aufsteigenden Kirchberg in einer ziemlichen Weitung des Donau-Thales, die hier in großartigen Bögen die Felsenmassen des weißen Jurakalks durchsetzt. Die Bildung des Thals ist hier schon in hohem Grade eigenthümlich, verzerrt möchte man sagen; namentlich überrascht die Form des Kirchbergs, der von Nordosten her einen kühn gegen unten (den Fluß hin) sich stark verbreiternden Ausläufer in das Thal herein sendet, um den sich die Donau in mehr als hufeisenförmigem Bogen herumwinden muß.

Großartige Felsgruppen (s. auch oben Naturschönheiten) sind häufig in der Gegend und gewähren mitunter auch prächtige Aussichten; ferner befinden sich mehrere große Felshöhlen auf der Markung:

1) Die Höhle im Ramspel mit weitem, thorartigem Eingang; sie ist 90–100′ lang, 30′ hoch.

2) Eine Höhle, der sog. „lange Felsen“, im Hündlesthal mit niedrigen, nur 3–6′ hohen Eingängen, im Inneren aber erweitert sie sich beträchtlich zu einer Höhe von 15–40′ und verzweigt sich in mehrere Kammern, von denen die größte etwa 30′ weit ist, ihre ganze Länge beträgt 150 Schritte.

3) Die Höhle in der Ziegelhalde mit schmalem 5–6′ hohem Eingang, sie erweitert sich gegen innen, steigt aufwärts und wird 10–15′ hoch.

4) In dem Felsen, der das Schlößchen Bronnen trägt, eine Höhle mit großem, gegen 30′ hohem Eingang, sie ist 40′ lang und breit und hat 20–30′ in der Höhe. Alle diese Höhlen sind mit schönen Tropfsteinbildungen ausgekleidet.

Außerdem trifft man noch verschiedene kleinere Grotten auf der Markung.

| Die ursprüngliche Stadt Fridingen bildete annähernd ein längliches Viereck, das mit einer Mauer umschlossen war; von dieser sind nur noch einige Reste sichtbar und ebenso ist der ehemalige Stadtgraben bis auf einen kleinen Theil an der Ostseite verschwunden. Die Stadt hatte zwei Thore, über denen sich Thürme erhoben, das obere und das untere Thor, ersteres an der Nordseite, letzteres an der Westseite. Beide wurden im Jahre 1840[WS 1] abgebrochen. Die Vorstadt bildet eine lange breite Straße an der Nordseite der Altstadt. Die zum Theil etwas baufälligen Häuser zeigen mitunter alten Holzbau oder auch Spuren von Rococobemalung.
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Das Wappen der Stadt zeigt den hohenbergischen quergetheilten Schild, dessen unteres Feld in Rauten eingetheilt ist (s. W. Jahrb. 1854 II. S. 134), die Farben sind unbekannt. Die am südlichen Ende des Orts angenehm gelegene, dem h. Martin geweihte Stadtpfarrkirche wurde in den Jahren 1851–1853 unter Bauinspektor Klein von Werkmeister Glantz von Ebingen (jetzt in Rottweil) im neuromanischen Geschmack, mit dem Thurm im Westen und großer, schön wirkender, halbrunder Abside gegen Osten, massiv aus Stein erbaut. An den Langseiten der breiten Kirche laufen zwei Reihen von Rundbogenfenstern übereinander hin; der oben von rundbogigen Schallfenstern durchbrochene Thurm endigt in ein hohes Zeltdach und bildet unten mit seinem ersten Geschoß eine rippenkreuzgewölbte Vorhalle. Das sehr freundliche, lichte, geräumige Innere wird von schlanken, durch Rundbögen miteinander verbundenen Holzpfeilern in drei Schiffe getheilt, welche flache Holzbalkendecken über sich haben; in der halbrunden Chorabside ruht ein Kappengewölbe auf romanischen Knaufsäulen und farbige Glasfenster verbreiten hier ein mildes, feierliches Dämmerlicht. Die drei Altäre sind, wie alles Übrige, im neuromanischen Stil, enthalten aber einige Werke aus früheren Zeiten: so der nördliche Seitenaltar ein spätgothisches originell aufgefaßtes Marienbild (Holzskulptur), der Hochaltar die schönen, gleichfalls spätgothischen Holzstatuen des h. Martin und h. Nikolaus, der südliche Seitenaltar die Holzstatue des h. Sebastian im Renaissancestil. Über dem nördlichen Seitenaltar hängt ein großes, figurenreiches, kürzlich in Rottweil restaurirtes Ölbild aus der Spätrenaissancezeit; an den Wänden des Schiffes sind hübsche neue Stationenbilder angebracht. Die vier Glocken wurden| gegossen von Hugger in Rottweil 1852. Der östlich an der Kirche gelegene, ummauerte, im Jahre 1842 neu angelegte Friedhof besitzt viele schöne Schmiedeisenkreuze. Die Unterhaltung der Kirche ruht auf der Gemeinde, die einen eigenen Baufonds besitzt. Außerdem liegt über der Donau, vor der Brücke, rechts wenn man die von Mühlheim nach Fridingen führende Steige herabkommt, die ansehnliche St. Annakapelle; Schiff und der vieleckig schließende Chor, durch ein hohes, geschmackvolles Schmiedeisengitter von einander getrennt, sind auf das reichste mit Stuckaturen, Fresken und Ölgemälden geziert. An denen der Empore steht der Name des Malers: Jac. Ant. Wezel pinx. 1765, an den Deckenfresken: P. J. Zoll. Außerdem schmücken die Kapelle drei prächtige Zopfaltäre (auf dem Hochaltar die kleine, vielleicht noch alte Holzskulptur der h. Anna). Noch wäre zu erwähnen eine hübsche, aus Holz gemalte Madonna, mehr im italienisch bolognesischen Geschmack, und der schlichte Grabstein des Eremiten Dießle, genannt Bruder Michael, geb. zu Wollmatingen bei Konstanz im Jahre 1709, gest. zu Fridingen als Eremit an der Kapelle den 18. Okt. 1787. Die Westseite zeigt noch ein gothisches Vierblatt, was die erste Anlage der Kapelle in das Mittelalter zurücksetzt.

Es war auch einmal ein Klausner da, der Bruder Marzell, der wieder in die Welt zurückkehrte und von dem noch heut im oberen Donauthal der Vers geht:

Bruder Marzell
Springt aus der Kapell,
Hat d’ Kutte auf’ghängt,
Ist de Mädle nach g’rennt.

(vgl. Birlinger, Volksthüml. aus Schwaben, II. S. 298.)

Das stattliche Pfarrhaus wurde im Jahre 1824 ganz umgebaut; es wird von einem eigenen Baufonds, unter Aufsicht des K. Kirchenraths, unterhalten, die subsidiäre Unterhaltungspflicht hat die Gemeinde.

Das jetzt abgebrochene, mit dem Schulhaus vereinigte Rathhaus war uralt, baufällig und ist durch ein neues ersetzt worden. Es besaß einen großen, in zwei Gelasse getheilten Rathssaal, dessen schöne Holzbalkendecke von einer reich geschnitzten, gothischen Holzsäule gestützt wurde. An der Wand stand ein gut geschnitztes ebenfalls gothisches Christusbild, das Kreuz tragend, auf einer (jüngeren) Konsole mit der Jahreszahl 1635. Auch ein sehr| alter, eingelegter, leider stark verdorbener Gerichtstisch mit einer Schieferplatte befand sich hier im Saale und eine Karte der Markung vom Jahre 1700.

Bei diesem alten Rathhaus soll früher ein Kloster gestanden sein, ein Gebäude, das in den letzten Jahren abgebrochen wurde.

Auch ein Gemeindebackhaus und ein Waschhaus sind vorhanden, sowie ein Armenhaus; hiezu dient ein Theil des der Gemeinde gehörigen früher von Ifflinger-Granegg’schen Schlosses. Um das Schloß lief einst eine Mauer und noch heute heißt die dahin führende Straße die „Schloßgasse“.

Die Straßen sind gekandelt und chaussirt, Vizinalstraßen führen von hier nach Mühlheim in’s Donauthal gegen Sigmaringen, nach Bärenthal, Irrendorf und Neuhausen ob Eck. Über die Donau gehen eine Holzbrücke und ein auch mit Vieh passirbarer hölzerner Steg, über die Beera vier hölzerne Brücken, sämmtlich von der Gemeinde zu unterhalten.

Die Stadt ist hinlänglich mit gutem Trinkwasser versehen, das aus 15 laufenden Brunnen gespendet wird; als der beste Brunnen gilt der beim Rathhaus. Auch die Markung ist reich an guten Quellen; anzuführen waren der „Heiligenbrunnen“, nördlich vom Ort in der Nähe der Donau entspringend, der „Beckenbrunnen“, der beinahe am obersten Rande des Heubergs entspringt, der „Risibrunnen“, ebenfalls hoch am Berge gelegen, und der „Ramspelbrunnen“, in einem Thalkessel östlich vom Ort, außerdem fließen die Donau und die Beera über die Markung, beide treten zuweilen verheerend aus.

Die gemüthlichen, fleißigen und friedliebenden Einwohner, von denen gegenwärtig 12 über 80 Jahre alt sind, finden ihr Auskommen im Feldbau und Viehzucht, und in den gewöhnlichen Kleingewerben. Schuhmacher, Schlosser und Glaser arbeiten auch nach außen, Leineweberei wird auf Bestellung betrieben.

Es bestehen ferner eine Tuchbleiche, eine Ziegelhütte, eine Wollspinnerei, letztere etwa 30 Minuten von der Stadt entfernt an der Beera, eine Mühle, ebenfalls an der Beera, mit sehr guter Wasserkraft, 4 Mahlgängen, einem Gerbgang, einer Säg-, Öl- und Gipsmühle und 2 Hanfreiben, 8 Wirthschaften, darunter drei Bierbrauereien, und vier Kramläden. Ein Bote fährt von hier nach Tuttlingen.

Die Vermögensverhältnisse der Einwohner gehören zu den mittleren; der Vermöglichste besitzt 30 Morgen Äcker und 20 Morgen Wiesen, der (hier vorherrschende) Mittelmann 8–10| Morgen Feld, die ärmere Klasse neben den Allmandtheilen 1–2 M. Feld. Es gibt hier keine reichen, aber auch keine ganz armen Leute.

Die ausgedehnte, größtentheils sehr bergige Markung hat in den Thälern einen fruchtbaren Alluvialboden, mit einer Unterlage von Kies oder Lehm, auf den Höhen ist der Boden steinreich und oft felsig und besteht aus den Zersetzungen des weißen Jura.

Steinbrüche im weißen Jurakalk bestehen, die Bausteine, meist Tuffsteine, werden von dem eine Stunde entfernten preußischen Dorfe Bärenthal bezogen. Früher wurden im sog. Ramspel erfolglose Versuche zu einem Bergwerk angestellt; ältere Erzgruben sind noch vorhanden im Ramspel, auf dem Kirchberg und der Hardt.

Das Klima ist im Donauthale mild, auf den Höhen etwas rauher, Nebel kommen sehr häufig vor, Hagelschlag seltener, der Ort ist vor starken Winden geschützt. Bohnen, Kopfkohl und Gurken gedeihen.

Die Landwirthschaft wird fleißig betrieben und hat in neuester Zeit einen Aufschwung erfahren durch den Bau von zwei neuen Steigen, da viele der Felder auf den Höhen gelegen sind. Die Anlage dieser Steigen verursachte große Kosten (50.000 fl.), wovon die eine Hälfte ein Staats- und Korporationsbeitrag war, die andere von der Gemeinde bestritten wurde.

Außer den gewöhnlichen Düngungsmitteln wird nur noch Gips verwendet, die Düngerstätten lassen noch Manches zu wünschen übrig. Wendepflüge verschiedener Art sind fast durchweg eingeführt, einige eiserne Eggen, Walzen und Dreschmaschinen werden benützt.

Man pflanzt hauptsächlich Dinkel, Gerste, Haber, Kartoffeln, Angersen, Kohlraben, Ackerbohnen, Hanf und Sommerreps. Vom Hanfertragnis wird auch nach außen verkauft. Der Futterkräuterbau mit dreiblättrigem Klee und Esparsette, die gut gedeiht, ist nicht unbedeutend. Über den eigenen Bedarf können noch 500 Scheffel Dinkel und 2–300 Scheffel Gerste auf der Schranne in Tuttlingen verkauft werden.

Der ziemlich ausgedehnte Wiesenbau liefert ein treffliches Futter, die Wiesen sind zweimähdig und bloß in 10 Morgen bewasserbar. Futter wird noch zugekauft.

Obstbau wird etwas getrieben, das Obst geräth wegen der häufigen Nebel nicht immer gerne; man pflegt Luiken,| Goldparmänen, Süßäpfel, Lederäpfel, Leder-, Wadel- und Heubirnen. Eine Gemeindebaumschule besteht und ein Baumwart ist von der Gemeinde aufgestellt.

Die Gemeinde besitzt 3300 Morgen vorherrschend Laub- und gemischten Wald, die jährlich 1200 Klft. und die entsprechende Menge von Wellen abwerfen; hievon erhält jeder der 260 Bürger jährlich 2 Klft. (8 Raummeter) nebst Abreis, das Übrige wird verkauft und bringt der Stadtpflege jährlich 3–5000 Gulden ein.

Ferner besitzt die Gemeinde einige hundert Morgen eigentliche Weiden und unbebaute Halden (Egarten), dieselben sind nicht besonders gut und werden jährlich mit 5–600 St. fremden Schafen befahren. An Pachtgeld bezieht hievon die Gemeinde jährlich 500 Gulden, an Pferchgeld 3–400 Gulden.

Die Allmanden sind an die Bürger vertheilt, einige auch verpachtet und bringen der Gemeindekasse jährlich 200 fl. ein.

Die Pferdezucht (Landrace) und Pferdehaltung bedeutet nicht viel; dagegen ist die Rindviehzucht im Schwung, man hält die Simmenthalerrace und es hat die Gemeinde zur Nachzucht 4–5 Farren von dieser Race aufgestellt. Viehhandel und Mastung sind wegen des ausgedehnten Feldbaus nicht von Belang.

Die Schweinezucht (englische Bastardrace) ist nicht bedeutend, doch wird mit gemästeten Schweinen ein ziemlich lebhafter Handel getrieben. Die Ferkel bezieht man meist von außen.

Ziegen sind etwa 150 Stück im Ort. Gänse, Hühner und Enten hält man für den eigenen Bedarf. Vom Honigertrag der Bienenzucht kann nach außen verkauft werden.

Die Fischerei in der Donau wird von Privaten, welche das Fischereirecht besitzen, ausgeübt und ist ziemlich ergiebig; das Fischrecht in der Beera gehört nach Sigmaringen. Man fängt Hechte, Forellen (Beera), Barben, Weißfische, auch Krebse; der Absatz der Fische geht nach Tuttlingen und Rottweil.

Von Anstalten bestehen außer der Volksschule eine Zeichen-, eine Winterabend- und eine Industrieschule.

Abgesehen von der Stiftungspflege für Kultbedürfnisse sind keine Stiftungen vorhanden.

Von Überbleibseln aus der Vorzeit nennen wir aus römischer Zeit: Eine römische Straße kommt aus der Nähe von Irrendorf, läuft auf dem schmalen Rücken zwischen Donau- und Beerathal gegen Fridingen. An seiner schmalsten Stelle ist dieser Rücken durch eine noch wohlerhaltene Querschanze| (Graben und Wall) vertheidigt. Römermünzen wurden schon auf der Markung, namentlich im Neuhauser-Thal, gefunden.

Auf „Alt-Fridingen“, dem nordwestlich der Stadt in’s Donauthal breit und felsenschroff vortretenden Berghaupt, das durch zwei gegen einander laufende Schluchten beinahe vom übrigen Gebirg getrennt wird, soll eine Stadt gestanden sein; man findet daselbst noch an der Süd- und Ostseite Reste einer mit Mörtel aufgeführten Umfassungsmauer, an der sich an der längeren Südseite noch die Grundmauern von 3 Thürmen, einem Thorweg und zwei Steinhäusern erkennen lassen. Gegen die West- und Nordseite war keine Mauer nöthig, hier stürzen thurmhohe Felsen hinab. Ein Theil der Ostseite ist auch noch durch einen Wall geschützt. Die Lage der Burg war sehr fest, auf zwei Seiten vollständig unzugänglich, und auf den beiden anderen erheben sich die Mauern hoch über den sehr steilen Abhängen und felsigen Schluchten. Südöstlich am Bergabhang findet man auf dem „Wachtfelsen“ die Reste eines weiteren viereckigen Thurmes. Der vom Thal heraufführende Weg heißt der Gartenweg, die südlich von der Burg noch auf der Höhe gelegenen Ödungen und Felder die oberen und unteren Gärten. Der Ausblick von der Höhe herab ins Donauthal ist entzückend.

Östlich am Ort, am Fuß der Schelmenhalde, fand man schön ausgemauerte, mit einer Steinplatte bedeckte alemannische Reihengräber mit Gerippen und einigen kleinen Knöpfchen und Plättchen von Silber.

Von drei Burgen stehen noch Trümmer:

1) Der Burgstall, von ihr erhielten sich noch Graben und Wall, ein etwa 20 hoher Rest der Ringmauer und die Grundmauern eines viereckigen Thurmes. Einige hundert Schritte vom Burgwall entfernt stand ebenfalls auf dem steilen, großartigen Stiegelfelsen eine Befestigung, von der noch ein 12–15 hohes Mauerstück übrig ist, vermuthlich ein Vorwerk des Burgstalls.

2) Die Burg Pfannenstiel, hoch über dem Beerathal gelegen, auf der preußischen Grenze, mit gut erhaltenem Graben auf der zugänglichen Seite und einer noch 15–30 hohen Ringmauer; über den Graben gieng eine Brücke, von der noch ein Pfeiler vorhanden.

3) Unfern der letzteren die Burg Kreidenstein auf steilem Felsen, von ihr stehen noch unbedeutende Mauerreste.

| Im Wald Hoheneck bei der badischen Grenze zieht ferner eine 5–600′ lange Schanze (wohl aus neuerer Zeit) hin.

Flurnamen, die einen historischen Werth haben könnten, sind, auf der Markung folgende: Wachtfelsen, Hennenbühl, Wangen, Lugen, Hofäcker, im Kessel und im Ramspel.

Zu der Gemeinde gehören:

b. Bärenthalhaus, 3/4 Stunden nördlich, im Bärenthal.

c. Bergsteig, steht bei der Heilandskapelle, dem sog. Heiland, 1/2 Stunde südwestlich vom Ort, an der Straße nach Mühlheim, da wo die Straße nach Neuhausen ob Eck abzweigt.

d. Schloß Bronnen, 3/4 Stunden nordöstlich von Fridingen gelegen. Auf dem rechten Donauufer liegt es auf senkrechtem, durch eine tiefe Kluft von dem übrigen Gebirg getrennten Felsenblock. Eine schmale Holzbrücke führt über die Kluft zu der noch mit einer Ringmauer umgebenen Burg hinüber und zwar zu dem gerade am Eingang stehenden steinernen Bau, der auf sehr alten Mauern errichtet, thurmartig aufsteigt und das eigentliche Schlößchen bildet, weiter innen steht eine verlassene Kapelle und außen am Rande der Ringmauer ein Jagdschlößchen, aus Fachwerk erbaut. Man findet noch Wandmalereien von dem obgenannten Maler Zoll. Gras wächst jetzt im Burghof, die Stätte ist still und öde, aber sie gewährt eine prachtvolle Aussicht in das Donauthal, das hier mit wildphantastischen Felsmassen einsam und eng sich hinabwindet. Unten am Fluße liegt in der tiefen Stille gar lieblich das von Reben umrankte Haus des Enzberg’schen Försters. Das Schloß ist Eigenthum des Freiherrn v. Enzberg in Mühlheim; zu demselben gehört ein 719 Morgen großes Rittergut (148 Morgen Äcker, 74 M. Wiesen, 467 M. Wald), die genaueren Zahlen siehe bei Mühlheim[ER 1]. Das Gut ist geschlossen und mit Ausnahme der Waldungen und des Fischwassers, welche der Besitzer selbst bewirthschaftet, verpachtet.

e. Kapellenhaus, dem Ort gegenüber auf der linken Seite der Donau bei der St. Annakapelle gelegen.

f. Spinnfabrik, liegt eine halbe Stunde nordöstlich vom Ort im Beerathal.

g. Stadtmühle, eine starke Viertelstunde nordöstlich der Stadt an der Beera (s. o.)

h. Ziegelhütte, liegt eine Viertelstunde südöstlich auf dem rechten Ufer der Donau.

| Fridingen (von einem mit frido beginnenden a. d. Personnamen abzuleiten) kommt mit Kirche zuerst 850 bei einer Schenkung ans Kloster St. Gallen vor. Das benachbarte Grindelbuch (Bad.) schenkte 1183 Hermann v. Fridingen dem Kloster Salem (U. B. 2, 231, 240, 292). Anderes erwarb dieses von der Kirche daselbst mit Einwilligung des Pleban Burkhard gegen Bezahlung von 11 Pfd. an Rudolf von Fridingen und tauschweise. (Ztschr. f. d. Gesch. des Oberrh. 31, 66). Dasselbe erhielt 1257 (verhandelt zu Fridingen, wohl dem unsern) ein Lehengut von Konrad genannt Habse, das dieser von Konr. von Wartenberg hatte, im Tausch gegen zwei Äcker in Grindelbuch (Ebend. 2, 81). Edle von Fridingen kommen vor und zwar Anfangs besonders in Verbindung mit Hohenberg und Österreich, später mit Wirtemberg und Fürstenberg[1]: Folkmar, welcher 1089 ein Gut in Martinsweiler an’s Kloster St. Georgen schenkte (Martini 66), obgenannter Hermann 1183; Rudolf nobilis vir de Fr., der dem Kl. Salem 1194 eine Wiese in Grindelbuch verkauft und dem Burkhard Truchseß von Rotenfels erlaubt, Zehnten daselbst, die derselbe von ihm zu Lehen trägt, diesem Kloster zu verkaufen (Mone Z. s. 1, 324, 331); Ulrich, Probst zu Beuron 1192–1202 (Weisk. Beur. 11); Heinrich 1334; Rudolf Landvogt in Sundgau, 1341, 1354; Hans 1366, 1392; Ulrich, Rudolf und dessen Söhne Heinrich und Rudolf 1392; Heinrich und Rudolf kaufen 1415 die Herrschaft Blumnegg und verkaufen sie 1432 an’s Kloster St. Blasien, 1437 kaufen sie die Burg und Herrschaft Lupfen (s. Thalheim). Der Antheil Heinrich’s kommt an Stefan von Emershofen, das Ganze 1444 an Wirtemberg. 1441 kommt Jakob v. Fridingen als Fürstenbergischer Lehensmann vor. Rudolf war 1451 wirtemb. Rath (Steinh. 3, 76) und kaufte 1463 von Hans, Stefans von Emershofen Sohn, seinen Theil an Bodelshausen, wirtembergisches Lehen (Gab.); Conrad und Jacob von Fridingen im St. Georgenschild| bekennen 23. Apr. 1447 (Datt. 239), daß sie Diener und Räthe des Gr. Ludwig von Wirtemberg geworden sind; (Datt 279). Martin und seinen Bruder belehnte 1483 Wirtemberg mit Bodelshausen, das er 1497 an Wirtemberg, und ebenso 6. Dez. 1493 den Hof Kresbach bei Tübingen für 900 fl. an den Truchsessen Ludwig von Höfingen verkaufte (Gab.); Rudolf, Landcomthur der Ballei Elsaß und Burgund, tritt der Erneurung des schwäb. Bundes 17. März 1522 bei (Datt 405). –

Fridingen kam, ohne Zweifel von den Bertholdinern, an die Grafen von Zollern, und später an deren Nebenzweig, die Grafen von Hohenberg. Sie hatten hier eine Burg Neuhohenberg, (S. 309) die Steuer, Einkünfte von der Kastenvogtei, dem Fischwasser in der Donau und der Mühle. 29. Nov. 1357 verkauften Gr. Heinrich von Veringen und Frau Adelheid, seine eheliche Wirthin, Gräfin von Zollern, und Gr. Friedrich von Veringen, ihr beider Sohn, allen ihren Besitz zu Fridingen an das Kl. Heiligkreuzthal (Stäl. W. G. 3, 718). 11. Nov. 1372 trug Gr. Rudolf III. dem Kaiser Karl IV. als König von Böhmen die Stadt Fridingen zu Lehen auf (O. A. Spaich. 311); 1381 wurde sie von demselben mit der Herrschaft Hohenberg an den H. Leopold von Österreich verkauft, mit Forst, Zoll und Ohmgeld; die Jagd jenseits der Donau aber gehörte zur Zollern’schen Herrschaft Mühlheim und wurde noch 1544 deren späteren Besitzern, den Freiherren von Enzberg, zugesprochen. H. Leopold verpfändete Fridingen 1393 an Hans Pfuser, Bürger in Rottweil, später an die Herren von Balgheim; 1407 saß hier Berthold von Balgheim und 31. März 1418 bestätigte H. Friedrich von Österreich dem Burkhard von Balgheim die Pfänder in der Herrschaft Hohenberg, zu Altenfridingen u. s. w., die er vom H. Leopold erhalten hatte (Lichn. V. p. CLXI s.) –

Fridingen gehörte nun zur oberen Grafschaft Hohenberg, war bis 1680 Sitz des Obervogteiamts und hatte von da an einen Amtmann, der unter dem Obervogt in Spaichingen stand und die österreichischen Jurisdictionsrechte auch in benachbarten Orten, wie Irrendorf, Mühlheim, Kolbingen, Renquishausen ausübte, (s. O. A. Spaichingen).

Die Herren von Ow von Felldorf besaßen in Fridingen einen Lehenhof von 1517 bis in die neuere Zeit. (Köhler 201). –

Die Burg (oder das Schloß) in Fridingen ist (nach den österr. Lehensbriefen beim St. Arch.) 1483 im Lehensbesitze| Bertholds von Balgheim, 1498 Conrads von Stain, und sodann in dessen Familie. 1520–34 verkauft Wolf Sigismund von Stain an Fatz von Enzberg Güter bei und in Fridingen, wofür ihm dieser den Klingel d. i. eine Behausung, ein Bad unweit von Mühlheim eingab. (Zimm. Chr. 2, 545); 1536 überträgt derselbe das Schloß dem Hieronymus Ifflinger, und es bleibt bis in das 18. Jahrh. im Besitz dieser Familie. (Mitte desselben hören die Urkunden auf). Im Jahr 1793 verkaufte dieselbe das – hinter dem Bären gelegene – Schloß sammt den Gütern und zog weg, worauf die Ringmauern abgebrochen und das Schloß in ein Armenhaus verwandelt wurde (Staiger, Schwäb. Donauthal S. 19). Übrigens behielt sie einen Theil des kl. Zehntens und einige Güter als österr. Mannlehen bis in unser Jahrhundert. (Köhler S. 201). Das Wasser und die Fischenz zu Fridingen war urkundlich seit 1460 österreichisches Lehen. Anfangs besonders der Familie Hamma, später der Ifflinger. –

Kloster Beuron besaß die zwei ruinirten Bergschlösser Pfannenstiel und Kreidenstein sammt ihren Zubehörden und der Fischenz. Wilhelm von Kreidenstein schenkte letzteres dem Kloster, dessen Abt er 1456–70 war. (Die Rottweiler Patrizierfamilie Spreter nennt sich „von Kreidenstein“ ohne daß bekannt wäre, warum. Vergl. Schura Regg.).

20. Mai 1635 trieben die Bürger von Fridingen einen Angriff der Hohentwieler Besatzung glücklich zurück (Martens 392). – 1638 kommt der schwedische Oberst von Rosen mit seinen Truppen in das fast ganz zerstörte Städchen und zieht 16. März wieder ab (eb. 403). 1703 erpreßt der französische Generalmajor Marivault bedeutende Summen hier und in Mühlheim (eb. 565). – Anfangs October 1796 stand Desaix bei Fridingen (eb. 660). – 1799 vor der Schlacht bei Stokach stand Vandamme mit seinen Truppen am linken Donauufer bei Stetten, Fridingen und Mühlheim. Zur Schlacht kam er nicht mehr (eb. 702). – 1806 wurde Fridingen württembergisch; 1807 kam es vom O. A. Spaichingen zu Tuttlingen. Um die Hebung des Ortes machte sich seit 1829 der Stadtschultheiß Stahl verdient (Köhler 202).

In kirchlicher Beziehung ist weiter zu bemerken, daß 1275 ein Pleban und ein Vicar (wahrscheinlich für das Filial Kolbingen) hier ist, und daß die Kaplanei 20. September 1398 von der Gemeinde gestiftet wurde (Catal. Constant, v. 1784).

Die Gesch. vom Schloß Bronnen s. bei Mühlheim.

| Regesten. 24. Juni 850 St. Gallen gibt unter Gr. Liutold Plionunc Güter an’s Kl. St. Gallen mit Ausnahme seines Theils an der Kirche (U. B. 1, 137). –

1275 trägt das Plebanat mit der Vicarei 10 M. (ca. 240 fl.), diese allein 12 Pfd. (ca. 144 fl.) und zahlt seinen Zehnten (lib. dec.).

1305 ist der Kirchherr von Fridingen Zeuge in einer Urkunde vom 28. October, worin Gr. Albr. von Hohenberg für Elisabeth von Wöllhausen eine Pfründe im Kl. Kirchberg stiftete (Schmid II S. 163).

Heinrich von Fridingen 27. Februar 1320 Bürge in einer Sühne zwischen Abt Diethelm von Reichenau und Gr. Heinrich von Fürstenberg (Fürst. U. B. 2, 107). 7. Juni 1330 Bürge für Gr. Rudolf von Hohenberg (Schmid 190 und II. S. 267).

14. Januar 1334 wird die Burg Neuhohenberg (wohl die erste urkundliche Nennung) von Gr. Rudolf I. von Hohenberg seiner Schwiegertochter Ursula von Pfirt versetzt (Schmid M. H. p. 309).

Dem Rudolf von Fridingen, Landvogt im Sundgau, quittirt Gr. Hugo von Hohenberg 24. Juni 1341 für 200 M. Silber, die er ihm im Namen H. Albrechts von Österreich zahlte (Schmid II S. 366), und am 25. November 1354 verpflichtet sich H. Albrecht ihm für seine Dienste mit 4 Mann 6 Monate lang für Kost und Sold 288 fl. und für seinen Dienst in Rapperswyl 36 fl. zu zahlen (Lichn. III p. CCCCXC IV.) – Dem Hans von Fridingen versprechen die HH. Leopold und Albrecht Nürnberg 4. Dezember 1366 die für seinen Dienst ihm zu zahlenden 1300 fl. in bestimmten Fristen zu entrichten (Lichn. IV p. DCIL). – Rudolf von Fridingen d. j. ist Hauptmann im St. Georgenschild und hilft als solcher 25. März 1408 den H. Friedrich von Österreich mit dem Markgr. Bernhard von Baden vergleichen (Lichn. V p. XCIII).

1388 löste Gr. Rudolf von Hohenberg die Burg Callenberg von den Herren von Bubenhofen aus, indem er ihnen als Burgsatz 20 Pfd. Heller und 20 Malter Korn jährlich aus seinen Einkünften zu Fridingen anwies (Schmid I S. 395). – 15. März 1393 bekennt Johannes der Pfuser, welcher von dem Haus Österreich die Feste Hochberg und das Städtlein Fridingen a. D. mit den dazu gehörigen Dörfern als Pfand inne hatte, daß solche dem genannten Fürstenhaus offen gehalten werden sollen und von demselben wieder eingelöst werden (Schmid II| S. 767). – 23. April 1393 Baden verpfändet Reinhard von Wehingen, Landvogt der Herrschaft Österreich, an Hans Pfuser, Bürger zu Rottweil, Hohenberg die Feste, das Städtlein darunter, Fridingen das Städtlein, mit allen Dörfern, Leuten und Gütern, welche zu Hohenberg gehören, um 3000 Pfd. Heller (Schmid II S. 769). – Rudolf d. j. 10. Januar 1410 Stuttgart (Schmid II S. 836). – 3. Nov.1403 siegelt Rudolf von Fridingen die Verkaufsurkunde der Zollern’schen Herrschaft Schalksburg (Mon. Zoll. I. Nro. 480). – 16. April 1406 Rudolf von Fridingen Vogt zu Engen (Fürst. U. B. 3, 27). – 21. Januar 1412 bekennt Rudolf von Fridingen, seßhaft zu Tengen, daß ihm die Grafen von Fürstenberg vergönnt haben, über die, so jetzt zu Tengen von Missethat wegen gefangen liegen, zu richten (Fürst. U. B. 3, 76).

27. März 1408 ertheilt Herzog Friedrich von Österreich dem Rudolf von Fridingen die Gnade, daß er nach dem Tode der Adelheid von Hohenfels, Wittwe des Hans Ulrich von Pfirt, dessen erledigte Lehen empfangen soll, und 6. Juni 1409 vertauscht er einen Leibeignen (Lichn. V p. XCIII; CI). – 1415 überließ Eglofs von Wolfurth Erbe Ulrich die Herrschaft Blumnegg um 8700 fl. den Edlen von Fridingen. Hierauf aber beunruhigten die Erben des Ritters Johann von Blumnegg die Edlen von Fridingen im Besitz der Herrschaft Blumnegg, in Folge dessen Heinrich und Rudolf von Fridingen 1432 die ganze Herrschaft Blumnegg an St. Blasien verkauften (Bader Bad. 2, 30). – 1. Juni 1418 ist Rudolf von Fridingen Schiedsmann zu Brettheim zwischen Württemberg und Pfalz (Sattl. Gr., 3, 68); 1419 im Regentschaftsrathe der Gräfin Henriette (eb. S. 77), 1425 mit Conrad von Lupfen in Fehde gegen Heinrich von Nusplingen (Ruckg. Rottw. 3, 148); 1437 siegelt er den Heirathsbrief Gr. Hansen von Fürstenberg (Fürst. U. B. 3, 257).

1437 kaufen Heinrich und Rudolf von Fridingen, Brüder, von Bruno Eberhard von Lupfen und seiner Gattin Margaretha von Geroldseck die Burg Lupfen, den Burgstall am Berg, Thalheim, Asp. Ötishofen, den Burgstall Reifenberg mit Zugehör für 2432 Pfund Heller. Der Antheil Heinrich’s daran kam durch Erbschaft an Stefan von Emershofen, den Eigenthümer der H. Karpfen, welcher mit Rudolf 9. Juli 1444 dem Grafen Ludwig von Württemberg das Schloß Hohenkarpfen mit Hausen ob Verena sammt dem halben Kirchensatz hier, Unter- und| Oberaldingen, Gerechtigkeit und Gilten zu Gunningen, den halben Zehnten zu Aixheim, die Vogtei Tellingen mit etlich Gütern, Burg und Burgstall Lupfen mit Zugehör, dem Wegzoll am Berg, den Dörfern Thalheim mit der Klause, Asp, Oetishofen, Rietheim, Trossingen, Busenheim, Burg und Dorf Tainingen mit Steuern, Diensten, Vogtrecht, Gerichten und allem Zugehör für 7152 fl. verkauft, worauf 11. Januar 1454 Kaiser Friedrich IV. die Grafen Ludwig und Eberhard von Württemberg damit belehnte (Sattler Gr. 2, 159, 212). – 1441 Jacob von Fridingen Lehensmann von Fürstenberg (Fürst. U. B. 3, 320).

11. Februar 1503 empfängt Conrad von Stain genannt Vetter zu Fridingen die Lupfen’schen Lehen zu Böttingen, bis 5. März 1536 Wolf Sigmund von Stain sie an Friedrich von Enzberg verkaufte (O. A. Spaichingen 264).

1582 vergleicht sich Fridingen mit Österreich wegen zehntfreier Güter und Wüstlandfelder (St. A.). – 1772 wird zur Bequemlichkeit der Wernwag’schen Unterthanen „bei dermaliger Theurungszeit“ von Rottenburg aus ein Fruchtmarkt in Fridingen verwilligt. (Tuttl. Act.)

Stadtpfarrer: Burkhard um 1200; Nik. Schnee 1764; Joh. Nep. Fid. Weber 1770; Fidel Weber 1779; Jos. Riedinger 1809; Korntheuer 1821; Fid. Preis 1834; Johann B. Lehner 1859; Ed. Fähndrich 1872.



  1. Das Verhältnis dieser Familie zu den Hegauer Fridingern ist nicht aufgeklärt. Die Forscher Prof. v. Roth und Forstrath Tscherning nehmen nur eine, aus dem Hegau stammende Familie an. In unserer Darstellung sind nach dem Vorgang von Pfaff diejenigen Fridinger hieher gezogen, welche nicht unzweifelhaft dem Hegau angehören. Sieht man von den Grindelbucher Notizen ab, so dürfte allerdings nichts weiter für die Annahme einer Donau-Familie oder Linie des Namens sprechen.

Errata

  1. korrigiert gemäß Berichtigungen und Nachträge

Anmerkungen (Wikisource)

  1. handschriftliche Ergänzung: 1835 u. 1841


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