Briefkasten (Die Gartenlaube 1853/48)

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Briefkasten
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 48, S. 532
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1853
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[532] Briefkasten. E. Gwd. in Dr.: Freundlichen Dank für Uebersendetes. Wenn das Bewußte erscheint, bitten wir um sofortige Uebersendung eines Abdrucks. – Hbr. in Pln.: Haben Sie unsere Zuschrift nicht erhalten, daß sie nicht antworten? – Mr. A. in London: Sie finden unsere Gartenlaube in ihren Erzählungen nicht modern genug, wünschen weniger „deutsche Gemüthlichkeit und mehr wirkliches Leben.“ Wenn Sie die letzten 4 bis 6 Nummern empfangen haben, dürfte Ihr Urtheil anders lauten. Vergessen Sie aber nicht, daß der Deutsche in Allem was er thut und schreibt, sein Gemüth niemals verläugnen kann. Auch widersprechen Sie sich in Ihrem Briefe. Sie sagen selbst, daß Sie die Gartenlaube in ihrer ganzen Art und Weise so recht an Ihr liebes Vaterland erinnere, das sie nun schon seit neun Jahren nicht wieder gesehen und wie sich's im lieder- und gemüthreichen Deutschland doch besser wohne, als auf dem kalten Kreidefelsen England, wenn man auch da „mehr Geld machen“ könne. Und doch wollen Sie in der ächt deutschen Gartenlaube weniger „deutsche Gemüthlichkeit?“ – F. R. in B.: Wir bitten die Erklärung des Herrn Professor Bock in Nr. 26 zu lesen. Herr Professor Bock giebt nur Kranken ärztlichen Rath, die er persönlich untersucht hat.

D. Red.