Christliche Symbolik/Mittag

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
<<< Mittag >>>
{{{UNTERTITEL}}}
aus: Christliche Symbolik
Seite: {{{SEITE}}}
von: [[{{{AUTOR}}}]]
Zusammenfassung: {{{ZUSAMMENFASSUNG}}}
Anmerkung: {{{ANMERKUNG}}}
Bild
[[Bild:{{{BILD}}}|250px]]
Wikipedia-logo.png [[w:{{{WIKIPEDIA}}}|Artikel in der Wikipedia]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
[[Index:{{{INDEX}}}|Wikisource-Indexseite]]
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[133]
Mittag.

In der heissen Mittagstunde beim höchsten Sonnenstande liegt etwas Unheimliches. Nach 1. Könige 18, 27. glaubte man zur Heidenzeit, die Götter schlafen um diese Stunde. Vgl. Theokrit I. 15. und Kallimachos, Bad der Pallas 72. In Italien werden in der Mittagstunde die sonst immer offenen Kirchen geschlossen. Blunt, Ursprung der Ceremonieen S. 98. Aus ähnlichen Gründen glaubt Strauss, Kirchenjahr S. 63, die Hagelfeier und den Busstag in der heissen Jahreszeit, gleichsam in der Mittagszeit des Jahres, in der heimlich lauerndes Verderben droht, erklären zu müssen.