Das wunderbare Gesicht zu Prenzlau

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Jodocus Donatus Hubertus Temme
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Das wunderbare Gesicht zu Prenzlau
Untertitel:
aus: Die Volkssagen der Altmark
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Nicolaische Buchhandlung
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[105]
19. Das wunderbare Gesicht zu Prenzlau.

Am ersten Tage des Hornungs im Jahre 1554, als die Sonne hat wollen untergehen, ist zu Prenzlau in der Ukermark ein gar wunderbares Gesicht gesehen worden. Es hat sich nämlich plötzlich am Himmel eine dicke Wolke aufgethan, und man hat darin gar deutlich und augenscheinlich gesehen die Gestalt unseres Erlösers und Seligmachers Jesu Christi, wie er am Kreuze gehangen. Neben dem Kreuze haben zu beiden Seiten viele Personen gestanden. Nachdem solches alle Bürger und Einwohner der Stadt lange genug haben betrachten können, hat das Bild sich aus der Wolke langsam und allmälig heruntergelassen und ist in einer großen Feuergluth im Prenzlauer See verschwunden. Was das Gesicht bedeutet, hat man nicht erfahren können.

Andreas Angelus Annal. March. Brand. pag. 353.