Denkmäler Göthe’s, Schiller’s und Wieland’s in Weimar

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Denkmäler Göthe’s, Schiller’s und Wieland’s in Weimar
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 16, S. 176
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1853
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[176] Denkmäler Göthe’s, Schiller’s und Wieland’s in Weimar. Wieder einmal wird dem deutschen Volke Gelegenheit geboten, einige seiner großen Todten in würdiger Weise zu ehren. Von Weimar aus, wo die vier genialsten Dichter Deutschlands, Göthe, Schiller, Herder und Wieland seiner Zeit innig verbunden untereinander lebten, ist so eben ein Aufruf zu Beiträgen für die obengenannten Denkmäler ergangen. Herder’s ehernes Standbild, das schon im Jahre 1850 errichtet wurde, stand seitdem wie mahnend da, daß man der andern drei Männer im Bunde nicht gedacht. Die drei Statuen, welche die Höhe von 10 Fuß rheinisch Maaß erhalten, werden im Costüm ihrer Zeit ausgeführt, und Schiller und Göthe, als die inniger befreundeten, zu einer besondern bedeutungsvollen Gruppe vereinigt. Das Modell zu letzterm Denkmal ist von Ernst Rietschel in Dresden in Ausführung genommen worden, das zum Standbilde Wieland’s führt Hans Gasser in Wien aus; das Erz zu sämmtlichen schenkt König Ludwig von Baiern aus seinen Vorräthen. Die Verehrer der drei großen Dichter endlich haben für die Kosten des Gusses, der Fußgestelle und der Aufrichtung etwa 12,000 Thaler aufzubringen, deren Sammlung durch den eben erfolgten Aufruf angestrebt wird.