Der Sinai des Dr. Beke

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Textdaten
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Autor: Georg Ebers
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Titel: Der Sinai des Dr. Beke
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 14, S. 228–230
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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[228]
Der Sinai des Dr. Beke.


Durch alle englischen Zeitungen geht die Nachricht, Dr. Beke, ein bekannter britischer Geograph und Reisender, der auch vielfach auf dem Gebiete der biblischen Ortskunde thätig gewesen ist, habe den wahren Sinai der Schrift entdeckt. Angesehene deutsche Tagesblätter und Zeitschriften nehmen diese überraschende Nachricht ohne Vorbehalt auf und fragen bisher wenig oder gar nicht nach den Gründen, welche den greisen Geographen bestimmt haben, eine nicht einmal auf der sogenannten Sinaihalbinsel gelegene Höhe für „den Berg des Herrn“ zu erklären. Einer Aufforderung der Gartenlaube nachkommend, wollen wir es versuchen, den Lesern zu zeigen, wie viel oder wie wenig von der vielbesprochenen Entdeckung des gelehrten Engländers zu halten sei. Dr. Beke hat gewiß in gutem Glauben das Telegramm verfaßt, welches seinen Namen so schnell in ganz Europa bekannt machte, und die Energie, mit welcher der Siebenziger eine beschwerliche Reise zu einem wenigstens ihm selbst genügenden Ziele brachte, ist immerhin bewunderungswerth. Leider können wir aber nicht umhin vorauszusagen, daß der Glanz seiner Entdeckung eben so schnell untergehen wird, wie er aufgegangen ist, und die Kritik das, was Dr. Beke zuversichtlich seinen „Fund“ nennt, bald als seine wenig begründete „Vermuthung“ in die Anmerkungen von Specialwerken über biblische Geographie verbannen wird.

Dr. Beke hatte wiederholentlich und eifrig die Ansicht, der Sinai müsse ein Vulcan gewesen sein, ausgesprochen und vertheidigt. Die Stelle 2. Buch Mose Cap. 10. V. 18: „Und das ganze Volk sah die Donner und die Flammen und den Posaunenschall und den rauchenden Berg“ führt fast von selbst auf eine solche. Um seinen „Vulcan der Gesetzgebung“ zu finden, unternahm er die beschwerliche Reise nach Aegypten; der Vicekönig, welcher gut empfohlenen Gelehrten gern seine Unterstützung leiht, stellte ihm den kleinen Dampfer „Erin“ zur Verfügung, und so gelangte unser Reisender, trotz widrigen Wetters auf dem rothen Meere, an die Spitze des Golfs von Akaba, in deren Nordwesten sich auch die längst bekannte Insel Geziret el Firaun (Insel des Pharao) befindet, deren Vorhandensein ihn vielleicht auf den mindestens abenteuerlichen Vorschlag führte, die Juden nicht, wie man bisher allgemein annahm, durch den Golf von Suez, sondern durch den von Akaba*[1] schreiten und den Pharao in ihm ertrinken zu lassen.

[229] Unter der Führung des Schechs der Beduinen vom Alauwinstamme folgte er dem Wadi (trockenes Flußbett) el Ithem nach Nordosten und schlug am selben Tage sein Lager am Berge Bârghir auf, den die Araber auch Gebel en Nûr (Berg des Lichts) nennen sollen. Ein furchtbares Gewitter erinnerte ihn hier an die Bibelworte: „Und der Berg (Sinai) brannte im Feuer bis hoch in den Himmel bei Finsterniß, Gewölk und Donner.“ Am folgenden Morgen schickte er seinen Freund Mr. Milne, einen jungen Geologen, zur Erforschung des Berges aus. Dieser fand zuerst einen Stein mit einer halb verloschenen kufischen (altarabischen) Inschrift, in der sich noch die Worte „Ja Allah“ (O Gott), erkennen ließen. Bei einem umgefallenen Granitblocke sollen die Beduinen ihre Andacht verrichten und ein Heiliger, Sidi Ali Ibn Elim, soll vor Zeiten aus Syrien hierher gekommen sein, um zu beten. In einer Schlucht fand Mr. Milne ein Mauerstück neben einer Quelle, und etwa hundertfünfzig Ellen von dieser entfernt vier große Blöcke von demselben Granit, aus welchem der Berg besteht. Drei von ihnen standen aufrecht, einer war umgestürzt; alle trugen sehr undeutlich eingekratzte und verwitterte sogenannte sinaitische Inschriften. Auf der Spitze des Berges lagen zahlreiche Schädel und Hörner nebst einigen Knochen von Schafen, die sämmtlich schon vor längerer Zeit geschlachtet worden zu sein schienen. Hier sollten Mose und der Herr miteinander geredet haben, und die Araber ebendeswegen an dieser Stelle beten und opfern. Einige Felsblöcke waren so stark ausgewaschen, daß sich in ihnen weite höhlenartige Oeffnungen zeigten, was Dr. Beke sehr wichtig erscheint, weil es 2. B. Mose Cap. 33, V. 22 heißt, der Herr wolle, wenn er vorübergehe, Mose in eine Kluft des Felsens, also in eine Höhle, stellen. Außerdem weist der Entdecker darauf hin, daß sein Sinai wie der der Schrift von allen Seiten sichtbar sei und sich zu seinen Füßen ein Lagerplatz für viele Menschen befinde.

Sehen wir nun, welches Gewicht Dr. Beke’s Argumente haben. Er stützt sich auf folgende Umstände: Der Name „Berg des Lichts“ soll nach einem dunklen Gerüchte der Stelle der Zusammenkunft Mose’s mit Gott zukommen; es finden sich auf Felsen des Gebel en Nûr sinaitische Inschriften; an seinem Fuße breitet sich eine für ein Lager geeignete Fläche aus; er ist weithin sichtbar; man bringt Opfer auf seiner Spitze dar, bei denen man des Mose gedenkt; Traditionen sind vorhanden, die diese Höhe mit Mose in Verbindung bringen; der Berg enthält eine Höhlung, in der sich der Gesetzgeber verborgen haben könnte, und endlich befindet sich am Fuße des Gebel en Nûr ein Thal, dessen Name Ithem an das Etham der Bibel erinnert. Alles dies veranlaßt ihn, seine Lieblingshypothese, der Sinai müsse ein Vulcan sein, aufzugeben und einen Berg ohne Rauch und Posaunenschall, in dessen Umkreise es aber zeitweise entsetzlich hell blitzt und furchtbar laut donnert, auf’s Zuversichtlichste für den Sinai der Schrift zu erklären. Einige von diesen Gründen sind nicht ohne Weiteres von der Hand zu weisen; ja sie würden auf ernstlichere Berücksichtigung Anspruch erheben dürfen, wenn nicht ähnliche und kräftigere Denen zu Gebote ständen, welche andere Berge für den Berg der Schrift halten. Ernstlich in Frage gekommen sind bisher nur die Gebel Musa-Gruppe mit dem Kloster der sinaitischen Mönche griechischer Confession im Südwesten der Sinaihalbinsel und der anderthalb Tagereisen weiter nach Nordwesten zu gelegene majestätische Serbâl.

Die Namen aller drei sind bedeutungsvoll. Der Gebel Musa hat seinen Namen „Mosesberg“ wohl erst in später Zeit empfangen, in dem Serbâl ist längst eine uralte Cultusstätte (auch wegen seines Namens) erkannt worden, und wenn es weiter nach Osten hin einen Gebel en Nûr giebt, so kann auch dieser von den auf Bergeshöhen opfernden Nabathäern bestiegen worden sein, die dort den Gestirnen, die sie anbeteten, ihre Dienste dargebracht haben mögen.

Aber heißt dieser Berg zweifellos Gebel en Nûr oder „Berg des Lichts“? Bisher war er nur unter dem Namen Gebel el Bârghir bekannt und Beke suchte nach einem Gebel en Nûr, von dem er in Aegypten gehört hatte, auf ihm habe Gott mit Mose gesprochen. Jedenfalls wird er den Schech, der sein Führer war, nach dem „Berge des Lichts“ gefragt haben, und wer die Wüstensöhne kennt, der muß wissen, wie schnell sie bereit sind, derartige Fragen nach Gutdünken zu beantworten. Ein Firman des Vicekönigs zwang den Schech der Alauwin, Dr. Beke zu begleiten, und je schneller er diesen finden ließ, was er suchte, je eher konnte er hoffen, von seiner ferneren Führung losgesprochen zu werden. Indessen mag der Gebel el Bârghir immerhin auch Gebel en Nûr heißen. Namen beweisen hier gar nichts, denn auf diesem ganzen Gebiete und selbst in dem wüsten Theile des nordöstlichen Aegypten wimmelt es von Stellen, die nach Mose benannt sind. Wir kennen zwanzig Mosesbrunnen und die Gelehrten der großen englischen Expedition (Wilson, Palmer und Holland), denen die Aufgabe gestellt war, das „Heilige Land“ zu durchforschen, und die ihre Aufgabe vortrefflich lösten, werden gewiß einem Dutzend Moseshöhen begegnet sein.

Die sogenannten Sinaitischen Inschriften, die Beke’s Begleiter an dem Gebel en Nûr gesehen hat, sollen für des greisen Touristen Vermuthung sprechen; aber sie sind selten und unleserlich, während an der Gebel Musa-Gruppe und besonders am Serbâl viele und deutliche Inschriften dieser Art von uns selbst und von Anderen gesehen, copirt und veröffentlicht worden sind. Uebrigens finden sie sich in der ganzen Arabia Peträa, ja bis nach Syrien hin, und haben gar nichts mit dem Auszuge der Israeliten zu schaffen, weil sie, wie sie selbst lehren, in den der Verbreitung des Christenthums in diesen Gegenden vorausgehenden Jahrhunderten von Heiden in das Gestein gekratzt worden sind.

Der Leipziger Professor Eduard Friedrich Ferdinand Beer hat ihr Verständniß zuerst erschlossen und der gleichfalls in Leipzig lehrende Friedrich Tuch die Entzifferungsversuche seines zu früh verstorbenen Collegen sichergestellt und nach jeder Richtung hin verwerthet.

Es war zu erwarten, daß sich in der Gegend von Akaba Nabathäische Inschriften finden würden; aber sie können, wie wir sehen, von Dr. Beke höchstens als Beweismittel dafür herangezogen werden, daß heidnische Nabathäer den „Berg des Lichts“, vielleicht um hier zu opfern, besucht haben. Und der Lagerplatz unter dem Gebel en Nûr! Ein solcher (das große und geräumige Wadi er Râha) findet sich auch am Sinai der Mönche am Fuße des Râs es Sassafeh und, wenn auch in kleineren Dimensionen (das Wadi Feirân), am Serbâl. Die majestätische Höhe des Gebel en Nûr wird von der der beiden anderen Berge um mehrere tausend Fuß übertroffen. Die Araber bringen dem Andenken an die Zusammenkunft des Musa (Mose) mit dem Herrn sowohl auf dem Gebel Musa, wie auf dem Serbâl Opfer dar. Die Traditionen, von denen Dr. Beke zu erzählen weiß, sind äußerst dürftig, während am Serbâl und am Sinai der Mönche früh aufgezeichnete Ueberlieferungen in Fülle vorhanden sind und alte Opferstätten mit dem Namen des Gebel Munâgât, d. i. des Berges der Unterredung (des Mose mit Gott), heute noch existiren.

An der Gebel Musa-Gruppe wird für jede Scene des großen Gesetzgebungsdramas ein nach derselben benannter Schauplatz gezeigt; hier aber haben die Mönche die Stellen, welche ihnen passend schienen, ausgewählt und bezeichnet. Am Serbâl ließe sich schon eher an manchen Stellen an alte Traditionen denken. Freilich ist es mit diesen Ueberlieferungen, so reich sie auch scheinen mögen, traurig genug beschaffen, denn es ist durchaus nicht anzunehmen, daß man zur Zeit der ersten Christen, welche sich als Anachoreten und Coenobiten in diesen felsigen Einöden niederließen, den Berg der Gesetzgebung mit Sicherheit zu bezeichnen im Stande gewesen sei; steht es doch fest, daß das ganze Alte Testament von keinem Besucher des Sinai mit einziger Ausnahme des flüchtigen Elias zu berichten weiß, und daß die Arabia Peträa vor den ersten christlichen Einwanderern viele Jahrhunderte lang von heidnischen Stämmen bevölkert ward, die nicht das Geringste von Mose und der Gesetzgebung zu wissen vermochten.

Durch die christlichen Einsiedler erhielten Höhen und Thäler ihre biblischen Namen, und die frommen Väter zeigten sich nicht sonderlich vorsichtig bei ihrer Wahl. Jede größere Eremitengruppe wünschte eine der heiligen Stätten auf ihrem Gebiete zu besitzen, und so konnte es kommen, daß räumlich ziemlich weit auseinanderliegende Localitäten mit den gleichen heiligen Namen belegt wurden. Der Serbâl scheint von den ersten Anachoreten, erst von späteren die Gebel Musa-Gruppe für den Berg des Herrn gehalten worden zu sein. Als der Islâm in [230] diese felsigen Wüstenei einzog, folgten die Anhänger des Propheten ohne Bedenken den besser als sie unterrichteten Mönchen. Der Gebel Musa ist ihnen der von Mohammed heilig gehaltene Sinai. Hier werden dem Mose Opfer in Mengen geschlachtet. Am Serbâl ist gleichfalls die alte Tradition lebendig geblieben. Auch in der zu ihm gehörenden Höhe des Gebel Munâgât befindet sich ein Steinkreis, in dem die Beduinen irgend eine kleine Votivgabe niederlegen, Opfer darbringen und dabei folgende bezeichnende Verse zu singen pflegen: „O Platz des Zwiegesprächs des Mose! Wir suchen Deine Begünstigung. Behüte Dein gutes Volk und wir wollen Dich jedes Jahr besuchen!“ – Was wollen gegen diese Darbringungen und Traditionen diejenigen bedeuten, von denen Dr. Beke zu erzählen weiß?

Was die Höhlen in dem Gefels des „Berges des Lichts“ angeht, so können sie sich wohl kaum mit den gleichfalls durch Verwitterung entstandenen am Serbâl messen, welche der Geologe Fraas eingehend beschrieben hat. Gedenkt man am Gebel en Nûr wirklich des Mose, so ergiebt sich daraus weiter nichts, als daß auch hier Eremiten gehaust und dem Andenken des großen Gesetzgebers, als dessen Nachfolger sie in die Wüste gegangen, eine Stätte geweiht haben, denn zwischen den Tagen des Auszugs der Israeliten und dem Vordringen des Islâm bis nach Akaba haben auch hier (und dafür sprechen gerade die sinaitischen Inschriften) viele Jahrhunderte lang Heiden gehaust.

Sollte das Gemäuer an dem Quell, welches Mr. Milne auffand, keiner Eremitenklause angehört haben? Und wie kommt das biblische Etham (Wadi Ithem) hierher? Der strenggläubige Beke wird es schwer haben, die dritte Station der wandernden Juden an den Fuß des Sinai zu verlegen, wenn er auch, und das ist ganz ungeheuerlich, den Pharao in dem Golfe von Akaba ertrinken läßt. Ist das ägyptische Heer mit seinen Wagen durch das unwegsame Hochgebirge gezogen, oder folgte es den Israeliten durch das Rothe Meer auf der Route, die der Dampfer „Erin“, welcher Dr. Beke nach Akaba führte, in zehn Tagen zurücklegte? Die Berichte über den Auszug haben sicher eine historische Grundlage, sind aber erst, nachdem sie längst legendarische Formen angenommen, niedergeschrieben worden. Wollte man Mr. Beke’s Hypothese annehmen, so wäre man gezwungen, an Stelle dieser Grundlagen eine Reihe von neuen Wundern zu setzen, von denen der mit der natürlichen Möglichkeit an den meisten Stellen wohlvereinbare biblische Bericht nichts weiß.

Das Gewitter, welches Dr. Beke am Fuße des Gebel en Nûr erlebte, mag sehr heftig gewesen sein; ja es muß den greisen Bibelforscher tief erschüttert haben, denn es läßt sich annehmen, daß sich während der furchtbaren Donner und Blitze, die den Gebel en Nûr in diesem Winter, wie den Sinai bei der Gesetzgebung, umzuckten, Dr. Beke’s Ueberzeugung, er stehe vor dem Berge des Herrn, gekräftigt, ja vielleicht erst gebildet habe. Eindrücke entscheiden aber nichts in historischen und geographischen Fragen und wir möchten bezweifeln, ob das Unwetter, das unseren Entdecker bei seinem neuen Sinai überfiel, einen majestätischeren Verlauf genommen habe, als dasjenige, welches uns im Wadi Laboi zwischen dem Gebel Musa und Serbâl überfiel, und das wir in unserem „Durch Gosen zum Sinai, aus dem Wanderbuche und der Bibliothek“ beschrieben haben. Man sieht, mit wie großem Rechte Dr. Beke von einem neuen Sinai spricht! Er stellt, wie wir gezeigt zu haben glauben, an die Freunde der biblischen Geographie das leider sehr bestimmt ausgesprochene Ansinnen, ein besser erwiesenes Altes zu Gunsten eines schlechter erwiesenen Neuen aufzugeben.

Was würde man von einem wenn auch noch so redlich gesinnten Archäologen sagen, der ankündigte, daß er ausziehe, um die Vaterstadt des Homer zu suchen und der, vierundzwanzig Stunden nachdem er den Boden Griechenlands betreten, in die Heimath telegraphiren wollte: „Ich habe, obgleich kein neues schriftliches Zeugniß meine Ansicht unterstützt, mit Sicherheit die Heimath des Sängers der ‚Ilias‘ zu entdecken das Glück gehabt!“?

Georg Ebers.




  1. * Die Sinaihalbinsel ist ein von hohen Felsengebirgen erfülltes Wüstenland, das sich in dreieckiger Form in das rothe Meer hineinschiebt. Der schmale Arm des letzteren, der sie im Westen bespült (der Golf von Suez), endet im Norden bei der Stadt Suez. An der nördlichsten Spitze des Meerbusens in ihrem Osten (Golf von Akaba) liegt, mehr nach Morgen hin, der Ort und das Fort von Akaba, in südwestlicher Richtung ihnen gegenüber Geziret el Firaun, die Pharaoneninsel.