Die Linde in Geisenheim

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Titel: Die Linde in Geisenheim
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 10, S. 323
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1898
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[323] Deutschlands merkwürdige Bäume: die Linde in Geisenheim. (Mit Abbildung.) Der Baum, den wir heute unsern Lesern im Bilde vorführen, ist dadurch merkwürdig, daß er zwei Laubkronen, eine obere und eine untere, besitzt. Er steht zu Geisenheim im Rheingau und ist ein Exemplar der kleinblättrigen sogenannten „Winterlinde“. Seine Höhe beträgt 21 m. Der Stamm hat 1 m über dem Boden einen Umfang von 3,67 m, in der Höhe von 6,50 m aber nur noch einen Umfang von 2,70 in, die Spitze der unteren Krone erreicht 6 m Höhe. Die eigenartige Gestalt ist der Linde durch Menschenhand verliehen morden. Vor Jahren wurden in den unteren Teil des Baumes Lindenreiser in regelmäßigen Abständen voneinander eingepfropft. Diese bilden jetzt starke Aeste, welche die stattliche schattenspendende untere Krone darstellen. Die Linde dürfte ein Alter von 150 bis 180 Jahren besitzen.

Die Gartenlaube (1898) b 0323 2.jpg

Deutschlands merkwürdige Bäume: die Linde in Geisenheim.
Nach einer photographischen Aufnahme von C. Hertel in Mainz.