Die Tempelherren-Schlösser

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Textdaten
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Autor: Jodocus Donatus Hubertus Temme
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Titel: Die Tempelherren-Schlösser
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aus: Die Volkssagen der Altmark
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Nicolaische Buchhandlung
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Google und Scans auf Commons
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68. Die Tempelherren-Schlösser.

Früher waren auch in der Mark viele Tempelherren. Der Papst Clemens der Fünfte hob diesen Orden in der ganzen Christenheit auf und seine armen Ritter wurden überall hart verfolgt. Auch in der Mark geschah dieses: man nahm ihnen ihr Eigenthum, und that ihnen Leid an, wo man nur konnte. Da thaten sie sich endlich zusammen, und begaben sich in die Wälder und Sümpfe der Altmark, Schutz vor ihren Verfolgern zu finden. Dort erbaueten sie sich an den entlegensten und unzugänglichsten Stellen feste Schlösser, um zur Noth einen Angriff abwehren zu können. In diesen Schlössern brachten sie ihre Tage zu, [62] still und abgeschieden von allen anderen Menschen, bis sie einer nach dem anderen dahin starben. Die Schlösser sind nachher von Niemandem anders bewohnt, sondern verfallen und zu Trümmern geworden. Solche Trümmer von Tempelherrn-Schlössern findet man noch an mehreren Orten in der Altmark, besonders im Drömling, sodann bei Calvörde und bei Hohen-Erxleben.

Ueber die Altmark. II. S. 131.