Diskussion:Franz Olck

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Oberlehrer am Realgymnasium auf der Burg in Königsberg/Ostpreußen. Nach dem Schulprogramm von 1865, S. 24 (Google) wurde Olck zu Ostern 1864 als Candidat und Mitglied des Königlich pädagogischen Seminars dort angenommen. Das Centralblatt für die gesammte Unterrichts-verwaltung in Preussen (Google) von 1867 zeigt an, dass in diesem Jahr Schulamts-Candidat … Olck als ordentlicher Lehrer an der Realschule auf der Burg angestellt wurde; geboren ist er also schätzungsweise zwischen 1830 und 1840. 1884 zum Gymnasialprofessor befördert, Wochenschrift für klassische Philologie Bd. 1 (1884). Nach Julius N. Weisfert, Biographisch-litterarisches Lexikon für die Haupt- und Residenzstadt Königsberg (2. Ausg. 1898) seit spätestens 1895 im Ruhestand; das ist zu berichtigen: Nach der Deutschen Literaturzeitung (15, 1894) trat er am 1. April 1894 in den Ruhestand (Google-USA*, S. 510).

Zwei Briefe an Wissowa (1903 und 1905, vgl. Nachlass), Briefe an Alexander Dedekind von 1898–1899 (Ein Beitrag zur Purpurkunde, Bd. 2 [1906] Google-USA* S. 122, 370). Sukzessive Veröffentlichung seiner Artikel bis VII,1 (1910), dann noch XI,1 (1921) und V A,1 (1934), also vermutlich (!) gestorben vor 1910 (vgl. Kaibel, gest. 1901; Artikel sukzessive veröffentlicht bis VI,2 [1909]). Im Verzeichnis der Mitarbeiter nach dem Stand vom 1. Mai 1913 (Band VIII) taucht Olck nicht mehr auf; ob er lediglich seine Mitarbeit aufgekündigt oder tatsächlich das Zeitliche gesegnet hat, lässt sich leider auch daraus nicht ermitteln.

Seine letzte bekannte Adresse (Stand: 1899, Dedekind 1906) lautet Hamannstr. 1. Jonathan Groß 18:28, 18. Nov. 2008 (CET)

Noch zwei Funde:

  1. Nr. 96, Franz Theod. Olck aus Königsberg, Sohn eines Kaufmanns, machte sein Abitur Michaelis 1860 am Königlichen Friedrichs-Kollegium mit 18¾ Jahren. Er verbrachte 6½ Jahre auf dem Gymnasium, davon 2 in der Prima. Anschließend studierte er Theologie. Siehe Lehrer und Abiturienten des Königlichen Friedrichs-Kollegiums zu Königsberg Pr. 1698–1898, Königsberg 1898, S. 30 (Beilage zu: Gustav Zippel, Geschichte des Königlichen Friedrichs-Kollegiums zu Königsberg Pr. 1698–1898, Königsberg 1898, Google-USA*)
  2. Nr. 189, Franz Olck aus Königsberg, Sohn des Kaufmanns Olck aus Königsberg, protestantischer Konfession, immatrikulierte sich am 9. Mai 1862 im Alter von 20 Jahren als Student der Theologie an der Universität Heidelberg. Zuletzt besuchte Universität: Königsberg. "Tax f. xr. 7.20 [Studiengebühren]". Gustav Toepke: Die Matrikel der Universität Heidelberg, 6. Teil, Heidelberg 1907, S. 435 (Google-USA*).

Damit ist auch die Jugend von Olck endlich ein wenig entschleiert. Wenn er Michaelis = 29. September 1860 18¾ Jahre alt war, so muss er im Dezember 1841 oder (wahrscheinlicher) Januar 1842 geboren worden sein. Jonathan Groß 13:17, 10. Mai 2009 (CEST)

Zu seinem Vater: H. Olck, Kaufmann zu Emden, als Subscribent für die Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes von Fridrich Arends, Emden 1824, s. d. S. XIII (Google). Taucht in dieser Funktion auch schon in Arends’ Buch Ostfriesland und Jever in geographischer, statistischer und besonders landwirthschaftlicher Hinsicht, Band 1, Emden 1818, auf. Womöglich ist er Sohn des Pfarrers Christian Heinrich Olck (1753–1804), in Emden von 1782 bis 1804, siehe Johannes Ohling: Ostfriesland im Schutze des Deiches: Ostfriesische Kirchengeschichte, Band 6, Pewsum 1969, S. 403. Meusel Band 5, Lemgo 1797, S. 511 (Google). Jonathan Groß 13:34, 10. Mai 2009 (CEST)

Franz Olck war Mitglied der Alterthumsgesellschaft Prussia un der Physikalisch-Ökonomischen Gesellschaft zu Königsberg (seit 7. 6. 1872). Noch zu checken: Königlich preussische Ordensliste, Teil 1, Königsberg 1877, S. 78. Jonathan Groß 13:54, 10. Mai 2009 (CEST)

Nochmal, der Vollständigkeit halber, der Nachweis seines Todesdatums: „Professor, Oberlehrer a. D. Olck starb am 24. November 1905.“ Alexander Dedekind: Ein Beitrag zur Purpurkunde, Band 2, Berlin 1906, S. 370 unten [S. 369 Anm. 2 cont.] (Google-USA*). Jonathan Groß 15:15, 10. Mai 2009 (CEST)

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