Ein darbender Inhaber des eisernen Kreuzes

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Ein darbender Inhaber des eisernen Kreuzes
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 11, S. 188
Herausgeber: Ernst Ziel
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1879
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite

[188] Ein darbender Inhaber des Eisernen Kreuzes. Immer wieder müssen wir auf die Versprechungen zurückkommen, welche beim Beginn des Krieges 1870 in begeisterten Reden feierlich Allen zugesichert wurden, welche „für das Vaterland dem Kampfe und dem Tode entgegengingen“ – und immer wieder müssen wir auf Männer hinweisen, welche durch den Krieg um ihr Brod gekommen sind zusammt ihrer Familie vom „dankbaren Vaterland“ vergessen worden sind. Heute bitte wir für Einen, welcher bei Spicheren, Vionville und vor Metz mitgekämpft, das Eiserne Kreuz zweiter Classe erhalten, sogar für das erster Classe vorgeschlagen war, aber dennoch keine der Invalidenwohlthaten genießt, weil er seine Krankheit zu spät angemeldet. In bittere Noth geraten, mußte er Weib und Kind Zuflucht bei seinen Schwiegereltern suchen lassen, während er selbst dem Erfolg unserer Bitte entgegensieht. Wir bitten für den Mann, der, von angenehmem Aeußern, geistig rüstig und bis auf eine Schwäche des linken Beins auch körperlich kräftig ist, um eine Stellung in einem Hause oder Geschäft; auch zu seiner früheren Beschäftigung als Friseur würde er gern zurückkehren, wenn er durch dieselbe in den Stand gesetzt würde, Weib und Kind wieder zu sich zu rufen und so den zerstörten Familienherd wieder aufzubauen.