Entwicklungsgrenze

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Textdaten
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Autor: Maximilian Bern
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Titel: Entwicklungsgrenze
Untertitel:
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 203
Herausgeber: Maximilian Bern
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
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Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
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[203]

Entwicklungsgrenze.

Nicht schreckt mehr die moderne Frau
Der schwierigste Beruf des Mannes!
Was immer einer leisten mag,
Das echte Ueberweib auch kann es!

5
Bald gibt es keine Wissenschaft

Und keine Tätigkeit auf Erden,
In der die Mitbewerberin
Gefährlich nicht beginnt zu werden

Jurisprudenz und Medizin

10
Astronomie selbst und so weiter

Sind ihr bequeme Sprossen nur
An geistiger Entwicklungsleiter. –

Wer sagt’s voraus, wie weit sie noch
Uns als Rivalin überflügelt,

15
Wenn Mitleid mit dem schwachen Mann

Nicht rechtzeitig ihr Streben zügelt?!

Erlernt sie alles doch! . . . nur nicht
Das einfachste von allen Dingen:
Vom Wagen einer Strassenbahn

20
Korrekt nach vorne abzuspringen.


Maximilian Bern