Ersatz der Kartoffel

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Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Ersatz der Kartoffel
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 45, S. 548
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[548] Ersatz der Kartoffel. Im Museum der Naturgeschichte zu Paris hat man einer aus China eingeführten Pflanze, botanisch Dioscorea Japonica genannt, viel Aufmerksamkeit geschenkt und bereits gefunden, daß sie die jetzt so leicht krank werdende Kartoffel auf die glänzendste Weise zu ersetzen im Stande sei. Die Knollen halten die größte Winterkälte aus, ohne nach dem Aufthauen zu faulen oder sich sonst „erfroren“ zu zeigen. Das „Mehl“ darin soll nahrhafter sein, als die nur spärlich mit eigentlichem Nahrungsstoff versehene Kartoffel und besser schmecken. Dabei wird sie leicht sehr groß. In Paris zeigte man eine Knolle von drei Fuß Länge und eine andere, welche drei Pfund wog, so daß sich also später gar oft eine ganze Familie an einer einzigen dieser neuen Kartoffeln würde satt essen können.