aus Wikisource, der freien Quellensammlung
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| Autor: |
Heinrich Heine
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| Illustrator: |
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| Titel: |
Es sitzen am Kreuzweg drei Frauen
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| Untertitel: |
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| aus: |
Vermischte Schriften. Erster Band. S. 158–159
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| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1854
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| Verlag: |
Hoffmann und Campe
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| Drucker: |
{{{DRUCKER}}}
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| Erscheinungsort: |
Hamburg
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| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Heinrich-Heine-Portal und Scans auf Commons
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| Kurzbeschreibung: |
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| Nummer 10 aus dem Zyklus Zum Lazarus.
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 [[d:{{{WIKIDATA}}}|Datenobjekt bei Wikidata]]
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| Eintrag in der GND: {{{GND}}}
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| Bild
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| Vermischte Schriften 158.jpg
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| Bearbeitungsstand
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| fertig
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10.
Es sitzen am Kreuzweg drei Frauen,
Sie grinsen und spinnen,
Sie seufzen und sinnen;
Sie sind gar häßlich anzuschauen.
5
Die erste trägt den Rocken,
Sie dreht die Fäden,
Befeuchtet jeden;
Deshalb ist die Hängelippe so trocken.
Die zweite läßt tanzen die Spindel;
10
Das wirbelt im Kreise,
In drolliger Weise;
Die Augen der Alten sind roth wie Zindel.
Es hält die dritte Parze
In Händen die Schere,
15
Sie summt Miserere;
Die Nase ist spitz, drauf sitzt eine Warze.
O spute dich und zerschneide
Den Faden, den bösen,
Und laß mich genesen
20
Von diesem schrecklichen Lebensleide!