Frühling (Lindner)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Anton Lindner
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Frühling
Untertitel: {{{SUBTITEL}}}
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 119
Herausgeber: Maximilian Bern
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[119]

Frühling.

Wie ein Traum von mir zu dir
In der Flüsterlinde;
Wie ein Traum von mir zu dir:
Spatzenlied im Winde.

5
Wie ein Traum von mir zu dir

Lispeln rings die Quellen;
Wie ein Traum von mir zu dir
In den Blütenzellen.

Und es schwellen Blatt und Bast,

10
Dürsten in den Zweigen,

Sonne quillt von Ast zu Ast,
Und die Säfte steigen.

Und das Blut der Scholle rinnt,
Und die Wurzeln saugen;

15
Und Natur, fast noch ein Kind,

Winkt schon mit den Augen.

Anton Lindner.