Glimmbilder

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Glimmbilder
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 18, S. 548 d
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1898
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite

[548 d] Glimmbilder bereiten in fröhlichen Kreisen viel Vergnügen und gestatten mancherlei hübschen Scherz. Man kann sie ganz leicht selbst herstellen, wenn man auf ein Stück weißes Papier mit einer Lösung von 40 Teilen Salpeter und 20 Teilen Gummiarabikum in 40 Teilen warmem Wasser mittels Schreibfeder die Umrisse eines Bildes zeichnet oder eine Schrift etc.; nur müssen die Linien sämtlich zusammenhängen, eine derselben muß auch bis an den Rand des Papieres gehen und dortselbst mit einem feinen Bleistiftstrich markiert werden. Hält man nun ein brennendes Zündholz an diese Stelle, so glimmt sofort die Linie auf dem Papiere weiter und das vorher ganz unsichtbare Bild kommt schließlich „versengt“ zum Vorschein. Die kleine Spielerei ist keineswegs gefährlich.