Im Hause

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Textdaten
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Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
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Titel: Im Hause
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen.
S. 53–54
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max & Komp.
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Erscheinungsort: Breslau
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Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung:
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[53]
Im Hause.


Schaut, schaut! Schaut, wie die Nacht winkt,
Wie in das Land sie mit Macht sinkt.
Haha! dort blinket uns Licht!
Haha! uns härmet sie nicht!

5
Uns folget der Tag noch, uns funkeln,

Wo wir wohnen, Gestirn’ auch im Dunkeln.
Es öffnet das Haus uns ein holdes Gesicht.
Lichtquellen
Gesellen

10
Uns fröhlich im Hellen;

Juchhe!

Horcht, horcht! Horcht, wie der Sturm weht.
Horcht, wie der Hahn von dem Thurm’ kräht.
Haha! wir sitzen zu Haus!

15
Haha! wir lachen ihn aus!

Wir lassen ihn krähen und heulen,
Um die Wette mit Hähnen und Eulen;
Er jage die Wolken zum Lande hinaus,
Und blase,

20
Und rase;

Wir klingen beim Glase:
Juchhe!

[54]
Horcht, horcht! Horcht, wie das Land bebt!

Schaut, wie mit Donner der Brand schwebt!

25
Haha! er prüfe den Muth!

Haha! uns fehlet nicht Gluth,
Zu löschen das Feuer mit Feuer;
Und wir halten am Steuer so treuer;
Es wächst uns der Muth mit der wachsenden Fluth.

30
Die grause,

Sie brause;
Wir singen im Hause:
Juchhe!