Im Herbste zu säende Gemüse

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Titel: Im Herbste zu säende Gemüse
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 20, S. 644 a
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[644] Im Herbste zu säende Gemüse. Es giebt einige Gemüse, die man mit Vorteil im Herbst oder im Winter bei frostfreiem Boden aussäen kann. Dazu gehört die Karotte, die Möhre, die Petersilie, die Haferwurzel und Schwarzwurzel. Letztere gehört zu den delikatesten Gemüsen. Es ist wirklich schade, daß man sie so wenig auf den Märkten trifft. Gute Schwarzwurzeln können nur in einem tiefgelockerten, in guter Kultur stehenden Boden wachsen, der nicht frisch gedüngt ist. Frischer Dung benachteiligt den Geschmack wesentlich. Die Aussaat des Schwarzwurzelsamens geschieht in Reihen, von denen fünf auf ein 120 cm breites Beet kommen. Dicht darf nicht gesät werden. 2 bis 3 cm Entfernung eine Pflanze. Die im Herbste gesäten Schwarzwurzeln kommen im nächsten Frühjahre sehr zeitig und entwickeln sich dann im Laufe des Sommers so, daß man im Herbste daumdicke und stärkere Wurzeln ernten kann. – Gewöhnlich bringen einige Pflanzen Blüten. Sie bleiben trotzdem gut, geben aber nicht so starke Wurzeln. Das Herausnehmen der Schwarzwurzeln hat recht vorsichtig zu geschehen. Man darf mit dem Spaten nicht viel biegen, um die Wurzeln nicht zu verletzen und abzubrechen. – Ein Schwarzwurzelgericht wird leicht nach einem unserer Kochbücher hergestellt.