Lolo Ganghofer (Rilke)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Rainer Maria Rilke
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Lolo Ganghofer
Untertitel:
aus: Advent, S. 32
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1898
Verlag: P. Friesenhahn
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: ÖNB-ANNO und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Aus dem Zyklus: Gaben
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[32]
Lolo Ganghofer.


Der König Abend weiss sich schwach
Und satt und ihm geschieht:
Er schenkt sein Gold dem jungen Bach,
Der einem Hirtensingen nach

5
In Menschenlande zieht.


Jetzt ist der Bach ein Königskind.
Er jubelt laut Allarm
Und gibt den wunden Krumen blind
Sein Gold. – Und wo die Hütten sind,

10
Dort ist er wieder arm.