MKL1888:Abensberg

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Abensberg“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 1 (1885), Seite 31
Wikisource-logo.svg Wikisource-Seite: [[{{{Wikisource}}}]]
Wikipedia-logo-v2.svg Wikipedia-Artikel: Abensberg
Wiktionary small.svg Wiktionary-Eintrag: Abensberg
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Indexseite
Empfohlene Zitierweise
Abensberg. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 1, Seite 31. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Abensberg (Version vom 14.04.2021)

[31] Abensberg (das Castra Abusina der Römer), Stadt im bayr. Regierungsbezirk Niederbayern, an der Abens, einem Nebenfluß der Donau, und an der Linie Donauwörth-Regensburg der Bayrischen Staatsbahn, 39 km von Regensburg, mit Amtsgericht, Maschinenfabrik, Hopfenbau und (1880) 2094 meist kath. Einwohnern. Die dortige Mineralquelle mit Badeanstalt gehört zu den eisenhaltig-salinischen Schwefelquellen, wird bei chronischen Hautkrankheiten, rheumatischen und gichtischen Leiden, bei Stockungen und Verschleimungen in den Unterleibseingeweiden empfohlen. A., im Mittelalter (1030–1485) Sitz der Grafen von A., ist Geburtsort des bayrischen Geschichtschreibers Joh. Turmaier (Aventinus), dem 1861 ein Denkmal daselbst errichtet wurde, und merkwürdig durch Napoleons Sieg über die Österreicher unter Erzherzog Ludwig und General Hiller (20. April 1809).


Ergänzungen und Nachträge
Band 17 (1890), Seite 1

[1] Abensberg, (1885) 2229 Einw.