MKL1888:Buxtehude

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Meyers Konversations-Lexikon
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Buxtehude. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1888–1889, Bd. 3, S. 701. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=MKL1888:Buxtehude&oldid=- (Version vom 18.07.2016)

Buxtehude, Stadt im preuß. Regierungsbezirk Stade, Kreis Jork, an der schiffbaren Este, ca. 10 km von deren Einfluß in die Elbe, und an der Eisenbahn von Harburg nach Kuxhaven, hat eine gotische Kirche aus dem 12. Jahrh. mit weithin sichtbarem Turm, ein schönes Rathaus, bedeutende Papierfabrikation, sodann Fabriken für Leder, Zement, Pappe, Farben, Öl, Ölfirnis, Lichte und Leim, Meerrettichbau, Schiffahrt[1], Dampfschiffahrt nach Hamburg, bedeutende Ausfuhr von Landesprodukten, starke Viehzucht in der Umgegend und (1880) 3529 meist evang. Einwohner. Die Stadt ist Sitz eines Amtsgerichts und einer Handelskammer, besitzt ein Realprogymnasium und eine technische Lehranstalt. B. soll schon um 882 erbaut sein, wurde 1246 wiederhergestellt und erhielt Stadtrecht, trat dann der Hansa bei und nahm 1552 die Reformation an.

Meyers Konversations-Lexikon, 4. Aufl.
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Band 17, Seite 185

Buxtehude, (1885) 3613 Einw.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Schiff-|fahrt