MKL1888:Chalkotypie

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Meyers Konversations-Lexikon
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Seite mit dem Stichwort „Chalkotypie“ in Meyers Konversations-Lexikon

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922

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Chalkotypie. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1888–1889, Bd. 3, S. 922. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=MKL1888:Chalkotypie&oldid=- (Version vom 01.10.2014)

Chalkotypie (griech.), ein Hochätzverfahren in Kupfer, erfunden um 1850 von H. Heims in Berlin, wurde daselbst sowie von A. Jourdain in Paris eine Zeitlang praktisch geübt. Den Zweck, gute, billigere und dauerhaftere Hochgravierungen, als sie durch den Holzschnitt geschaffen werden, mittels C. zu erzeugen, zum gleichzeitigen Druck mit Buchdrucklettern, erreichte man jedoch nicht.