MKL1888:Konopnicka

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Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Konopnicka“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 17 (Supplement, 1890), Seite 501
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Konopnicka. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 17, Seite 501. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Konopnicka (Version vom 20.05.2021)

[501]  Konopnicka (spr. -nitzka), Marya, poln. Dichterin, geb. 1846, bekannt durch lyrische Lieder und poetische Erzählungen, die sich liebevoll in das polnische Volksleben versenken. Slowackis Einfluß verrät besonders ihr „Frühlingsroman“, der an des genannten Dichters „In der Schweiz“ erinnert. Ihre Gedichte erschienen gesammelt in 2 Bänden (Warsch. 1883). Bemerkenswerte dichterische Gestaltungskraft zeigen ihre „Dramatischen Fragmente“, Szenen aus dem Leben der Hypatia, des Vesalius und Galilei vorführend, sowie ihre phantastischen „Reiseerinnerungen“. Seit 1884 redigiert sie in Warschau die Frauenzeitung „Swit“.