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MKL1888:Sokratischer Dämon

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Sokratischer Dämon“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Sokratischer Dämon“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 15 (1889), Seite 7
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Sokratischer Dämon. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 15, Seite 7. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Sokratischer_D%C3%A4mon (Version vom 02.07.2023)

[7] Sokratischer Dämon (Dämonion) nannte Sokrates selbst (Xenophon und Platon zufolge) das „höhere Wesen“, von dem er meinte, daß es ihm durch ein göttliches Geschenk von Jugend auf beiwohne und sich ihm, wenn er oder seine Freunde etwas Unrechtes zu thun im Begriff seien, als abratende, jedoch niemals als zu etwas zuratende Stimme kundgebe, was zu mancherlei Mißdeutungen (z. B. durch den Spiritismus) Anlaß gegeben hat. Vgl. Volquardsen, Das Dämonium des Sokrates (Kiel 1862).