MKL1888:Spix

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Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Spix“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 15 (1889), Seite 172
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Spix. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 15, Seite 172. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Spix (Version vom 11.04.2021)

[172] Spix, Johann Baptist von, Naturforscher und Reisender, geb. 9. Febr. 1781 zu Höchstadt a. d. Aisch, studierte in den Seminaren zu Bamberg und Würzburg Theologie, wandte sich dann zur Medizin und wurde 1811 Konservator der zootomischen Sammlungen in München. 1817 ging er mit Martius nach Brasilien, kehrte 1820 nach Europa zurück und starb 13. März 1826 in München. Er schrieb: „Geschichte und Beurteilung aller Systeme in der Zoologie“ (Nürnb. 1811); „Cephalogenesis“ (Münch. 1815); „Reise nach Brasilien“ (fortgesetzt von Fr. v. Martius, das. 1823 bis 1831, 3 Bde. mit Karten und Kupfern) und mehrere Prachtwerke über Affen, Fledermäuse, Reptilien und Vögel, die er in Brasilien gesammelt hatte (1824 bis 1825 mit andern Zoologen vollendet).