MKL1888:Trikkala

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Trikkala“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 15 (1889), Seite 843
Wikisource-logo.svg Wikisource-Seite: [[{{{Wikisource}}}]]
Wikipedia-logo-v2.svg Wikipedia-Artikel: Trikala
Wiktionary small.svg Wiktionary-Eintrag:
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Indexseite
Empfohlene Zitierweise
Trikkala. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 15, Seite 843. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Trikkala (Version vom 14.04.2021)

[843] Trikkala (türk. Tirhala), Hauptstadt des gleichnamigen thessal. Nomos im Königreich Griechenland, der auf 5700 qkm (103,5 QM.) 117,109 Einw. zählt, am Trikkalinos (Zufluß des Salamvria), Sitz eines griechischen Erzbischofs, hat ein noch jetzt benutztes byzantinisches Kastell, 10 griech. Kirchen, 7 Moscheen, ein griech. Gymnasium, 2 Synagogen, Färberei, Gerberei, Baumwollbau und (1883) 5563 griechische und türk. Einwohner (im Winter, wenn die walachischen Hirten der Umgebung dazu kommen, bedeutend mehr). Dabei die dürftigen Ruinen der alten thessalischen Festung Trikke, welche den ältesten und berühmtesten Asklepiostempel besaß.