MKL1888:Voltolīni

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Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Voltolīni“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 16 (1890), Seite 282
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Voltolīni. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 16, Seite 282. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Voltol%C4%ABni (Version vom 23.04.2021)

[282] Voltolīni, Rudolf, Mediziner, geb. 17. Juni 1819 zu Elsterwerda, studierte seit 1838 in Breslau und Berlin, praktizierte in Berlin, Groß-Strehlitz und Lauenburg, wurde 1852 Kreisphysikus zu Falkenberg in Oberschlesien, habilitierte sich 1862 in Breslau als Privatdozent für Ohrenheilkunde und Kehlkopfkrankheiten und wurde 1868 außerordentlicher Professor. Er starb 10. Sept. 1889. V. hat sich besonders um die Anwendung der Galvanokaustik bei Kehlkopf- und Nasenkrankheiten Verdienste erworben. Er schrieb: „Die Rhinoskopie und Pharyngoskopie“ (2. Aufl., Bresl. 1879); „Anwendung der Galvanokaustik im Innern des Kehlkopfs und Schlundkopfs“ (2. Aufl., Wien 1872); „Nasenpolypen und deren Operation“ (das. 1880); „Die Krankheiten der Nase und des Nasenrachenraums“ (Bresl. 1888).