MKL1888:Wangeroog

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Wangeroog“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 16 (1890), Seite 383
Wikisource-logo.svg Wikisource-Seite: Wangerooge
Wikipedia-logo-v2.svg Wikipedia-Artikel: Wangerooge
Wiktionary small.svg Wiktionary-Eintrag: Wangerooge
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Indexseite
Empfohlene Zitierweise
Wangeroog. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 16, Seite 383. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Wangeroog (Version vom 14.04.2021)

[383] Wangeroog, eine der ostfries. Inseln in der Nordsee, zum oldenburgischen Amt Jever gehörig, 7 km von der Küste und 30 km von der Mündung der Weser entfernt, ist gegen 8 km lang und 1 km breit, hat eine evang. Kirche, eine Station zur Rettung Schiffbrüchiger, einen Leuchtturm und seit 1819 eine sehr besuchte Seebadeanstalt. Die Insel, die noch zu Anfang des 18. Jahrh. einen achtmal größern Umfang gehabt haben soll, wird infolge von Abspülungen durch die Sturmflut des Meers immer kleiner; die Mehrzahl der Bevölkerung ist infolgedessen seit 1855 auf das Festland übergesiedelt. Jetzt hat W. noch 90 ständige Einwohner. Vgl. Osterloh, W. und sein Seebad (Emden 1884).