Pariser Bilder und Geschichten/Die kleinen Rentiers

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Textdaten
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Autor: Ludwig Kalisch
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Titel: Pariser Bilder und Geschichten
Die kleinen Rentiers
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 21, S. 346, 347
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1872
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Pariser Bilder und Geschichten.
Die kleinen Rentiers.
Von Ludwig Kalisch.

In Paris, der thätigsten Stadt der Welt, bilden die verschiedenen Classen der Nichtsthuer einen höchst anziehenden Gegenstand der Beobachtung. Wie es nämlich in Paris unzählige Thätigkeiten giebt, so giebt es hier auch unzählige Arten, die Zeit todtzuschlagen. Ich will nicht von den Millionären sprechen, die doch schon durch die Verwaltung ihrer Millionen, durch die vielfachen Ansprüche, welche die Gesellschaft an sie macht, zu einer gewissen Beschäftigung gezwungen sind, noch von dem losen Gesindel, das aus Arbeitsscheu sich den Lebensunterhalt nöthigenfalls mit langen Fingern aus den Taschen der Unvorsichtigen holt, sondern von den vielen kleinen harmlosen Rentiers, die nur ein paar Mal im Jahre einige Coupons abzuschneiden haben, und die zwar sorgenlos leben können, aber an nichts Ueberfluß besitzen, als an Zeit.

Diese Rentiers bestehen großentheils aus Leuten, die sich in reiferem Mannesalter von den Geschäften zurückgezogen, aus Specereikrämern, die während ihrer gewürzreichen Laufbahn sich mancherlei kleine Freiheiten ihren Kunden gegenüber erlaubten, das dickste Papier zu den Düten verwendeten, kleine Kieselsteinchen unter die Kaffeekörner mischten, und öfter als billig war der Wageschale einen geheimen Stoß versetzten, damit die Waare schwerer scheine als das Gewicht, das oft viel leichter war, als es hätte sein sollen. Neben den Krämern müssen hier die kleinen Restaurateure genannt werden. Diese wußten sich ebenfalls während ihrer Geschäftsthätigkeit mit ihrem nicht schwer zu beschwichtigenden Gewissen abzufinden. Sie suchten die Leichtgläubigkeit ihrer Kundschaft mit Hülfe jesuitischer Saucen so viel wie möglich auszubeuten. Sie setzten derselben Hasenpfeffer vor, in welchem so viel Pfeffer und so wenig Hase war, daß der scharfsichtigste Gast nicht sehen konnte, wo der Hase im Pfeffer lag; Kaninchen-Ragouts von solchen Kaninchen, die noch vor Kurzem auf den Dächern der Nachbarschaft miaut hatten, und Fische, die schon mehrere Tage, bevor sie aufgetischt, den Geist aufgegeben hatten. Sehr zahlreich sind auch unter diesen Rentiers die zurückgezogenen Marchands de vin vertreten, die Weinwirthe nämlich, die in niederen Kneipen ihren Kunden niemals reinen Wein einschenkten und, wenn sie Wasser in den Wein gossen, weniger den Wein als das Wasser verdarben.

Diese und noch viele andere Classen haben ein paar Jahrzehnte unablässig gearbeitet, in der Absicht, einige Jahrzehnte gemüthlich von den Strapazen ausruhen zu können. Sie wählen sich, sobald sie ihre Absicht erreicht haben, eine Specialität des Nichtsthuns, je nach ihrem Geschmack, nach ihrer geistigen Befähigung, nach ihrer Gemüthsbeschaffenheit, oder wie es ihnen gerade der Stadttheil erlaubt, in welchem sie wohnen.

Es giebt unter ihnen solche, die blos die freudigen Ereignisse aufsuchen. Sie fehlen niemals bei Trauungen in oder vor den Kirchen, wo sie das geschmückte Brautpaar und dessen Sippe betrachten, sich nach den Vermögensverhältnissen und dem Leumund der betreffenden Familien sorgfältig erkundigen, als ob ihr eigenes Interesse mit im Spiele wäre. Nach vollzogener Trauung begeben sie sich wohl auch in die Sacristei, um den Neuvermählten und deren Eltern die Hand zu drücken und für die lebhaften Glückwünschungen den Dank der Betheiligten entgegenzunehmen. Da in Paris die kirchlichen Trauungen besonders zahlreich an Sonnabenden stattfinden, so freuen sich diese Nichtsthuer auf den letzten Tag der Woche, wo sie ein halbes Dutzend Brauthände in die ihrigen nehmen und unter heißen Theilnahmsversicherungen rütteln und schütteln können.

Es giebt Andere, deren melancholischem Temperamente die freudigen Ereignisse widerstreben, und die deshalb in traurigen Ereignissen ihre Zerstreuung suchen. Sie fehlen bei keiner Beerdigung in ihrem Stadtviertel. Sie stellen sich bei den Familien ein, die von einem Todesfall heimgesucht worden, äußern ihre Beileidsbezeigung durch Händedrücke nach rechts und links, fahren sich auch wohl mit dem Schnupftuch über die Augen, steigen dann in einen der Leichenwagen, lassen sich gemüthlich von den schwarzen Pferden nach dem Kirchhofe ziehen und nach beigewohnter Bestattung wieder in ihren Stadttheil zurückführen.

Für eine große Anzahl dieser Rentiers ist der tägliche Besuch der „Morgue“ eine Hauptzerstreuung. Die Morgue ist, wie die meisten meiner Leser wissen, das am östlichen Ende der Cité-Insel befindliche Gebäude, wo die in der Seine oder auf öffentlicher Straße gefundenen Leichen von Personen ausgestellt werden, die bereits unkenntlich geworden, oder deren Identität nicht ermittelt werden kann. Diese Leichen bleiben nun volle zweiundsiebzig Stunden auf marmornen Tischen hinter Glasthüren den Blicken des Publicums ausgesetzt. Die Kleider jedes dieser Unglücklichen, die entweder Opfer des Meuchelmords, oder eines grausamen Zufalles sind, am häufigsten aber Selbstentleibung verrathen, sind über jedem der erwähnten Tische aufgehängt, so daß die Angehörigen, selbst wenn die Leiche ganz unkenntlich geworden, die Identität derselben leicht daran finden können. Es werden in dieser düstern Anstalt jährlich an sechshundert Leichen ausgestellt, und man kann sich leicht denken, welche herzzerreißende Scenen hier stattfinden. Gar Mancher, der die Morgue besucht, um seine öde Neugierde zu befriedigen, hat hier die Leiche seines Bruders, seines Vaters, oder irgend eines theuern Verwandten oder Freundes gefunden. Derartige Scenen veranlassen, bei der Gutmüthigkeit und Gesprächigkeit der Pariser Bevölkerung, stundenlange Unterhaltungen, die einem fixen Romanschreiber unerschöpflichen Stoff bieten.

Für die Classe der Nichtsthuer, die eine Hauptzerstreuung in heftigen Emotionen suchen, bildet auch der Platz Roquette, wo die Hinrichtungen stattfinden, einen gewaltigen Anziehungspunkt, und es giebt in dieser Classe gewiß Viele, denen es nicht unangenehm wäre, wenn das furchtbare Blutgerüste dort wenigstens ein paar Mal wöchentlich aufgerichtet würde. Bei der Hinrichtung des Arztes Lapommeraie sah ich auf dem genannten Platze eine Gruppe Männer, die viel über das Benehmen der Verurtheilten unmittelbar vor der Vollziehung des furchtbaren Actes plauderten. Der Eine sprach vom Priester Verger, dem Mörder des Erzbischofs von Paris, und äußerte dabei seinen Unwillen über die Feigheit, die dieser Verbrecher vor seiner Hinrichtung verrathen. Man mußte ihn vom Lager reißen, auf’s Schaffot schleppen und so sehr war sein Gesicht durch die Todesangst verzerrt, daß ihm der Mund ganz schief stand. Ein Anderer citirte als lobenswerthes Gegentheil das ruhige und gefaßte Benehmen Orsini’s, der mit festen Schritten das Blutgerüst betrat, ohne eine Miene zu verziehen der Hinrichtung seines Landsmanns und Mitschuldigen Pieri zusah und dann selbst sein Haupt unter das Fallbeil legte. Ein kleines altes Männchen in der Mitte der Gruppe erzählte dann von dem kalten gleichgültigen Betragen einer Frau vor ihrer Hinrichtung, und als ihm einer der Anwesenden widersprechen wollte, sagte er, indem er behaglich eine Prise nahm: „Mein Herr, seit zweiunddreißig Jahren wohne ich den Hinrichtungen regelmäßig bei; ich habe keine einzige derselben verfehlt und darf mir wohl ein Urtheil erlauben.“ Die Uebrigen betrachteten nun den Alten mit einer gewissen Bewunderung.

[347] Den kleinen Rentiers, die vor blutigen und erschütternden Scenen zurückschrecken, bieten gar manche Anstalten unentgeltliche Zerstreuung. Die von ihnen am häufigsten besuchte Anstalt ist das Hôtel des Ventes, das Versteigerungshaus, dem ich in diesen Blättern bereits eine ausführliche Besprechung gewidmet habe. Einige gehen in die Versteigerungssäle, lassen sich Kataloge zustellen, notiren sich die erzielten Preise und geberden sich wohl auch als Steigerer, indem sie dann und wann mitbieten, ohne sich natürlich der Gefahr auszusetzen, daß man ihnen den Gegenstand zuschlage. Die Meisten scheuen jedoch das Gedränge in den Sälen und pflanzen sich auf die Bänke in den langen Corridors hin, wo sie stundenlang kannegießern und mit einander ihre Gedankenlosigkeit austauschen. Da wird nun viel über den Exkaiser, über Sedan, über die Belagerung von Paris, über die Commune, über Felix Pyat, über den Grafen von Chambord, über Thiers und Gambetta gesalbadert, bis der leere Magen sie zur Trennung mahnt.

Ein Hauptanziehungspunkt für diese Leute bildet die Börse. Es war einst für dieselben ein eben so unerwarteter als harter Schlag, als Herr Haußmann den Eintritt in das Börsengebäude nur gegen Entrichtung eines Frankenstücks gestattete. Durch diese grausame Eintrittsgebühr hatte der Seinepräfect imperialistischen Andenkens einen schönen blühenden Zweig der Unthätigkeit geknickt, und die kleinen Rentiers irrten in den ersten Nachmittagsstunden mit dem obligaten Regenschirm unter dem Arm trostlos auf dem Börsenplatz umher, wehmuthsvoll die Pforten des Heiligthums betrachtend, aus denen ihnen die holden Stimmen der Wechselagenten in die Ohren drangen. Glücklicherweise kam der allmächtige Haußmann bald auf andere Gedanken. Die Eintrittsgebühr wurde wieder aufgehoben und seitdem steht der Börsentempel gleich andern Tempeln allen Sterblichen offen.

Man findet unter den kleinen Rentiers gar Viele, denen sowohl die erschütternden als die geräuschvollen Zerstreuungen zuwider sind. Sie suchen daher die stillen Stätten der Wissenschaft auf, wo sie vor jeder heftigen Gemüthsbewegung geschützt sind. Man sieht sie in den öffentlichen Bibliotheken, in den Hörsälen der Sorbonne und des Collége de France, wo es sich ganz vortrefflich schlafen läßt. Besonders gern suchen sie diese Säle im Winter auf, da die Heizung in denselben nichts zu wünschen übrig läßt. Einer dieser kleinen Rentiers, ein zurückgezogener Kautschukgaloschenfabrikant, der in den Hörsälen aller Facultäten geschlafen, versicherte mir ganz naiv, daß es sich in den Collegien der theologischen Facultät am süßesten schlummern lasse, und daß er dort täglich nach genossenem Frühstück in Morpheus’ Arme sinke und in denselben während der Vorlesungen ununterbrochen verharre. Andere suchen denselben Zweck in heiligen Stätten zu erreichen. Sie begeben sich in die Kirchen, postiren sich dort in einem dunkeln Winkel und verlassen denselben erst, nachdem sie einen großen Theil des Nachmittags verduselt. Nicht Alle indessen schlafen still und ruhig, und ich habe einige Individuen gekannt, denen man in den Bibliotheken und in den Hörsälen die Gastfreundschaft aufkündigte, weil ihr vorlauter Schlaf die Wachenden auf’s Unangenehmste belästigte.

Es giebt kleine Rentiers, die sich die Zeit durch zoologische Belustigungen vertreiben. Sie füttern täglich die Tauben und die Spatzen im Tuilerieengarten und sorgen auch dafür, daß die Goldfische im dortigen Bassin nicht leer ausgehen. Nach diesem glücklich vollbrachten Tagewerk suchen sie mit peripatetischen Schritten wieder ihre Wohnung auf.

Diese Classe der Thierfütterer ist besonders im Pflanzengarten stark vertreten, wo so viel wildes und zahmes Vieh in Pension lebt. Die beliebtesten Pensionäre sind die Bären. Der Bär ist unter den Bestien ungefähr das, was der Philister unter den Menschen ist. Petz ist schwerfällig, und die Schwerfälligkeit giebt ihm einen Schein von Gutmüthigkeit So sauer ihm das Tanzen wird, so tanzt er doch, wenn es einmal sein muß, nach jeder Pfeife, läßt sich gar leicht einen Maulkorb anlegen und hat eben so viel Grazie als stolzes Selbstbewußtsein. Der Bär ist der Liebling des Philisters, und ich glaube, daß er diesen als einen zweibeinigen Mitbären betrachtet. Mancher kleine Rentier, der während der Pariser Belagerung die Bären nicht mehr speisen konnte, weil diese selbst verspeist waren, ist vielleicht an Gemüthskrankheit gestorben. Und bei dieser Gelegenheit muß ich einer andern Species der kleinen Rentiers erwähnen, derjenigen nämlich, welche täglich die im Bau begriffenen Bauten beobachten, den Fortgang derselben loben oder tadeln und lange Unterhaltungen mit den Arbeitern anknüpfen. Jeder dieser Rentiers pflegt seine Aufmerksamkeit gewissen Bauten zuzuwenden. Das beschäftigt ihn eine geraume Zeit, und man behauptet, daß, wenn diese Bauten endlich aufgeführt sind, der Rentier, der nun nichts mehr zu beobachten hat, in Schwermuth verfällt und wohl auch lebensgefährlich erkrankt. Unter der vieljährigen Selbstherrschaft Haußmann’s, der ganze Stadttheile in Paris niederreißen und wieder aufrichten ließ, fehlte es dieser Classe der Nichtsthuer niemals an Zerstreuung; seit dem letzten Kriege werden in Paris wenig Neubauten aufgeführt; es werden blos theilweise die Ruinen ausgeflickt, welche das Petroleum der Communards als Andenken hinterlassen.

Daß die verschiedenen Jahreszeiten auf die Nichtsthuerei der kleinen Rentiers einen gewissen Einfluß ausüben, versteht sich von selbst. Im Winter suchen sie ihre Zerstreuungen in den geheizten Räumen auf, während der schönen Jahreszeit unter freiem Himmel. Die Hauptzerstreuung bildet dann die Angelruthe. Sie sitzen stundenlang unbeweglich am Seineufer, den Blick auf den Korkstöpsel und dessen geringste Zuckungen gerichtet, und harren auf die Ankunft eines Gründlings, der dumm genug wäre, Freiheit und Leben bei dem verlockenden Anblick eines Regenwurmfragments auf’s Spiel zu setzen. Es giebt Tage, wo kein einziger Gründling diese Dummheit begeht, und der Angler, nachdem er nichts aus der Fluth gezogen, als eine alte Schuhsohle oder einen Fetzen von einem baumwollenen Schnupftuch, seine sieben Sachen einpackt, um am folgenden Tage wieder dieselbe Täuschung zu erleben.

Bei Weitem die meisten unter den kleinen Pariser Rentiers gehören zu den Flaneurs. Sie verlassen täglich ihre Wohnung, ohne irgend ein bestimmtes Ziel zu verfolgen, und durchschlendern die Straßen in der Absicht, irgend eine Beschäftigung für ihre müßige Neugierde zu finden. In den Pariser Straßen ereignen sich aber immer Scenen, die wenigstens einige Minuten die Aufmerksamkeit fesseln können. Wer Geist und Beobachtungsgabe besitzt und sich auf’s Flaniren versteht, wird aus dem Pariser Straßenleben mehr lernen als aus vielen dickleibigen Büchern. Sokrates war nichts Anderes als ein Flaneur. Und wer von den thätigsten Menschen unserer Epoche darf sich einbilden, daß die Nachwelt so lange von ihm sprechen werde wie von dem Sohne des Sophroniskus? Freilich giebt’s unter den kleinen Pariser Rentiers keinen Sokrates; indessen habe ich doch einen unter ihnen gekannt, der während einer langen Reihe von Jahren jeden Abend aufzeichnete, was er während des Tages auf den Straßen der Weltstadt gesehen und gehört. Seine Tagebücher waren zu einem ansehnlichen Umfange angeschwollen und enthielten sehr viel Bemerkenswerthes.

Die Abende verbringen die kleinen Rentiers in den Kaffeehäusern beim Dominospiel. Sie ereifern sich bei demselben so sehr, daß man glauben sollte, sie hätten ihr ganzes Vermögen eingesetzt, während sie doch nur stundenlang um eine Tasse Kaffee spielen. Wenn Einer von ihnen mit einem Doppelsechser sitzen bleibt oder den seines Gegners absperrt, so liefert dies Ereigniß den Stoff zu unendlichen Discussionen und zu dem heftigsten Geklapper mit den Dominosteinen. Man verbiete diesen Leuten das Dominospiel, und diese Entbehrung würde ihnen das Herz brechen.

Ich weiß nicht, wie groß die Zahl dieser kleinen in Paris lebenden Rentiers ist; sie ist indessen sehr groß. Man hat die Bemerkung gemacht, daß sie ein hohes Alter erreichen, während diejenigen, die, nachdem sie sich von den Geschäften zurückgezogen, Paris verlassen und auf das Land oder in kleine Städte übersiedeln, um so schneller sterben, je größer die Tätigkeit gewesen, zu denen sie durch ihr früheres Geschäft gezwungen waren. Die zurückgezogenen Pariser Gast-, Wein- und Kaffeewirthe erfreuen sich gewöhnlich keines langen Lebens auf dem Lande oder in den Provinzialstädten. Und das ist auch der Grund, warum so Viele der genannten Classe es vorziehen, in Paris zu bleiben und sich mit ihrer kleinen Rente einzuschränken; sie denken, es sei viel vernünftiger, mit einer kleinen Rente in Paris zu leben, als auf dem Lande zu sterben.