Ringeltanz

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Titel: Ringeltanz
Untertitel:
aus: Deutscher Liederhort,
S. 307
Herausgeber: Ludwig Erk
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1856
Verlag: Th. Chr. Fr. Enslin
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Google und Wikimedia Commons
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[307]
138a. Ringeltanz.


Mäßig. Mündlich, aus Litthauen.
Noten


1.
Op dö gröne Wese,

farirom,
steit ä Bōm möt Näte.
Fari fara ver Näwelke,
ver wunderschenet Knäwelke,
fari fara farom!

2.
Wär sat denn då dårunder?

farirom,
dö Liske, dö junge Jumfer.
Fari fara etc.

3.
Wär sat denn då dårbi ähr? etc.

dö Krißjåhn, do junge Frīer.

4.
Wat sul sö möt dem Bengel?

ös ä Mäke wie ä Engel.

5.
Dem wöll wi ähr wechnähme,

dem Michel wöll wi ähr gäwe.

6.
Wat sull sö möt dem Molkebröch?

ös ä Mäke wie ä Sölwerströch.

7.
Dem wöll wi ähr wechnähme,

dem Fride wöll wi ähr gäwe.

8.
Dem sul sö wol behole,

farirom,
vom Niee bös tom Ole.
Fari fara ver Näwelke,
ver wunderschenet Knäwelke,
fari fara farom!

(Vgl. L. Erk, „Neue Sammlung deutscher Volkslieder.“ B. II, H. 1, S. 10, Nr. 8. – I. M. Firmenich, „Germaniens Völkerstimmen.“ I, 107. – und J. F. L. Woeste, „Volksüberlieferungen in der Grafschaft Mark. Iserlohn, 1848.“ S. 32.)

1. Wese, Wiese. Näte, Nüsse. Näwelke, wol nur ein bloßes Reimwort. ver, für. Knäwelke, Knäbelchen (Knäbchen). – 2. Liske, Lieschen. – 3. Frier, Freier. – 6. Molkebröch, Molkenbrüch (Molkenbauch). Sölwerströch, Silberstrich. – 7. Fride, Gottfried. – 8. Niee, (vom) Neuen. tom Ole, zum Alten.