S’ is anderscht

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Textdaten
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Titel: S’ is anderscht
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 2, S. 31
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1857
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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S’ is anderscht.

Du moanst wol, di Liab last si zwinga,
Du glaubst wol, i war so a Bua,
Du denkst wol, mi wikelst um d’ Finga,
Du moanst wol, i lach nur dazua?
Do glaub ma: s’ is anderscht, valaß di nur drauf;
Zatritst wo a Bleamle, steht ’s nimmermer auf.

Du moanst wol, i wurd di vagessn,
Du glaubst wol, dös gang a so leicht,
Du denkst wol, s’ is, wia mit an Bes’n
Ma d’ Vögerln vom Bam wekascheicht?
Do glaub ma: s’ is anderscht, di Liab baut si ir Nest
Und dukt si und bukt sie und hokerlt schön fest.

Du moanst wol, i wurd mi scho gwöna,
Und sagst wol, du warst nit aloan,
Und glaubst wol, s’ gibt Dirndeln, vil schöna,
Und denkst wol, i suchat mar ran?
Do glaub ma: s’ is anderscht, mei Liab hat an B’stand,
Laßt nit si wegwasch’n wie in Bacherl da Sand.