Seite:De Peter Halket (Schreiner).djvu/037

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nicht gegen Dich wehren kann. Wenn Einem so was immerzu vorgedröhnt wird, dann hängt’s Einem auch im späteren Leben an und man wird’s nie wieder los. Sehen Sie, da war auch ein Nigger, der erschossen werden sollte. Sie erzählten, der hätte so still gesessen, als ob er aus Stein gehauen wäre, die Arme um die Beine geschlungen, und einige von unsern Leuten haben ihn auf den Kopf und in das Gesicht geschlagen, ehe sie ihn fortschleppten, um ihn zu erschießen. Nein, so was kann ich nicht mit thun; dabei wird mir ganz schlecht hier herum,“ und er deutete auf seinen Magen. „Niederschießen will ich so viele, wie Sie verlangen, wenn sie weglaufen, aber angebunden dürfen sie nicht sein.“

„Ich war dort, als der Mann erschossen wurde,“ sagte der Fremde.

„Nun, Sie scheinen überall dabei zu sein,“ meinte Peter. „Haben Sie auch schon Cecil Rhodes mal gesehen?“

„Ja, ich habe ihn gesehen.“

„Nun, der hat die Nigger auf dem Strich,“ fuhr Peter fort und wärmte seine Hände über der Glut. „Es heißt, als er Premierminister unten im Kaplande war, habe er ein Gesetz erlassen wollen, welche es den Herren und Herrinnen gestattete, ihre schwarzen Dienstboten zu prügeln, wenn sie etwas[WS 1] versehen hätten. Aber die übrigen Engländer gaben

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: etwa
Empfohlene Zitierweise:
Olive Schreiner: Peter Halket im Mashonalande. Berlin 1898, Seite 37. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Peter_Halket_(Schreiner).djvu/037&oldid=3254895 (Version vom 31.7.2018)