Seite:Die Zauberinsel.pdf/33

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und ließ den Deckel behutsam herab, nachdem er das goldgestickte Tuch wieder über die Mumie gebreitet hatte.

Dann schauten sie sich weiter in der Höhle um, fanden aber nichts mehr, was beachtenswert gewesen wäre. Auch an den Wänden gab es keinerlei neue Zeichen, so sorgfältig der Knabe alles auch ableuchtete. Nun suchten sie aus dem wirren Haufen von Gegenständen sich allerlei heraus, was sie mit in ihre Grotte nehmen wollten: ein paar der langen Mäntel, zwei Pistolen, einen Degen, einen Dolch, einen Pulversack und Bleikugeln. Die Sachen aber packten sie wieder in die Kisten zurück.

Dieses kleine Abenteuer gab dem leicht zum Grübeln geneigten Jungen neuen Stoff zum Nachsinnen. Besonders mit den seltsamen Zeichen über der Mündung des Felsganges beschäftigte er sich in Gedanken immer wieder. Selbst als er nachher in der Nacht auf seinem Lager ruhte und in dem für Lottchen aus geflochtenen Wänden hergestellten Kämmerlein die friedlichen Atemzüge seiner lieben, kleinen Gefährtin vernahm, mußte er fortgesetzt an die Pfeile und die Zahlen an der Rückwand der Höhle denken. Was sollten nur die Ziffern besagen, und weshalb zeigte der obere Pfeil direkt auf den Eingang der Felsspalte und

Empfohlene Zitierweise:
W. Belka: Die Zauberinsel. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 32. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Zauberinsel.pdf/33&oldid=- (Version vom 31.7.2018)